Mord am Waldfrieden - Anklage eingereicht

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Hessisch Lichtenau/ Kassel. Gegen die drei Tatverdächtigen im Mordfall Bitdorf wurde jetzt Anklage eingereicht.

Kassel/ Hessisch Lichtenau. Gegen die drei Verdächtigen im Mordfall Waldemar Bitdorf ist nun Anklage durch die Staatsanwaltschaft Kassel wegen "Gemeinschaftlichen Mordes" beim Landgericht Kassel eingereicht worden.

"Jetzt muss das Gericht entscheiden, ob die Anklage zugelassen wird. Aufgrund der Erkenntnisse halten wir eine Verurteilung für wahrscheinlich", erklärte Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel auf Anfrage.

Die drei Tatverdächtigen, ein 22-Jähriger und ein 27-Jähriger aus Hessisch Lichtenau sowie ein 34-Jähriger aus Großalmerode, sitzen bereits seit dem 9. August in Untersuchungshaft. "Insgesamt haben zwei der drei in Untersuchungshaft sitzenden Personen angaben zu dem Mord gemacht", so Wied weiter.

Genauere Angaben zu den Beweisen und Indizien konnte Wied vor dem Beginn eines möglichen Prozesses nicht machen. Ein Gerichtstermin steht ebenfalls noch nicht fest, da die Anklage zur Zeit vom Landgericht noch geprüft wird.

Der Mord ereignete sich in der Nacht zum 9. Juli an der Grillhütte "Waldfrieden” bei Hessisch Lichtenau. Die Mordwaffe, die Polizei vermutet eine Axt oder Beil, ist bisher noch nicht gefunden worden, obwohl die Polizei mehrere Suchaktionen durchführte. Der 39-jährige Waldemar Bitdorf war verheiratet und hatte drei Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren.

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