Die nächsten Bandbestätigungen zum Open Flair

+

Eschwege. Gerade einmal fünf Tage nach der ersten Bestätigungsrunde gibt's die nächsten Kracher für das Open Flair 2014.

Eschweg. Gerade einmal fünf Tage nach der ersten Band-Bestätigungsrunde zum großen Open Flair-Jubiläum im nächsten Jahr vom 7. bis 10. August, gibt’s die nächsten Kracher. Flair-Chef Alexander Feiertag präsentiert pünktlich zu Nikolaus die nächsten Bands: Broilers, SKA-P, SDP, Mia Moth, Liedfett, Massendefekt und Dampfmaschine.

Die Bands

Broilers: "Das Open Flair ist für uns ganz weit vorne. Für mich ist es eines der sympathischsten Festivals in Deutschland", verriet Sammy Amara von den Broilers dem Festivalguide 2013. Die Zuneigung beruht natürlich ganz auf Gegenseitigkeit: Nach ihrem umjubelten Auftritt beim Open Flair 2010 im Baumkreis kehrten die Broilers 2012 zurück, um zur besten Zeit die Hauptbühne zu rocken. In beiden Jahren sorgten ihre mitreißenden Shows für einen vollen Platz und allerbeste Stimmung und so freuen wir uns sehr, die Düsseldorfer auch 2014 bei uns begrüßen zu können. Umso mehr, da sie nach "Santa Muerte" (2011), mit dem es auf Platz 3 der deutschen Albumcharts ging, im Jahr 2014 mit dem brandneuen Album "Noir" unterwegs sind. Ihre Tourneen führen mittlerweile durch die ganz großen Hallen - die Broilers haben sich mit ihrem von Rockabilly, Ska und Soul beeinflussten Punkrock ohne Zweifel zu einem der zugkräftigsten deutschen Live-Acts entwickelt.

SKA-P: Ihre Songs sind ein explosives Gebräu aus politischem Statement und höchster Partytauglichkeit. Und ihre Live-Qualitäten sind legendär! Die Ska-Punk-Band aus Madrid hatte sich im Jahr 2005 nach insgesamt sechs Alben in eine kreative Pause verabschiedet und ist drei Jahre später fulminant zurückgekehrt. Mit dem Album "Lágrimas y Gozos" (2008) lösten Ska-P einen Begeisterungssturm in der Fangemeinde aus, denn die Jungs zeigen sich darauf in bestechender Form. Und wer etwa im darauffolgenden Jahr das Glück hatte, eine ihrer wenigen und in Rekordzeit ausverkauften Clubshows in Deutschland zu erleben, weiß: Ihre Bühnenshows sind mitreißender denn je! Das haben sie auf dem Open Flair 2010 eindrucksvoll bewiesen – und das werden sie auch 2014 wieder voll ausspielen. Auch auf dem aktuellen Album "99%" (2013) ist zu hören, wie schlagkräftig Ska-P zwischen Politik und Party vermitteln.

SDP: Vincent Stein und Dag-Alexis Kopplin sind unter dem Namen Stonedeafproduction alias SDP bereits seit 1999 unterwegs. Sie selbst bezeichnen sich zum einen als "bekannteste unbekannte Band der Welt" und zum anderen als "der beste am seltenste auftretende Live-Act des Planeten", derweil ihre Videos zu Songs wie "Ne Leiche" oder "Die Nacht von Freitag auf Montag" millionenfach auf Youtube aufgerufen werden. Mit ironischen Texten und großer stilistischer Offenheit zwischen Pop, HipHop, Reggae und mehr richten sich SDP eine eigene Nische ein, was sie 2013 auf ihrer ersten Deutschlandtour mitsamt Konfettipistole und nicht enden wollenden Gitarrensoli untermauert haben. Dass Vincent Stein ein hervorragender Produzent ist, hat er nicht nur unter anderem für Prinz Pi und Ich + Ich bewiesen, sondern auch mit großartigen Alben wie etwa "Bunte Rapublik Deutschpunk", mit dem SDP 2014 unterwegs sind.

Mia Moth: "Ich glaube, ich habe die Sängerin keine fünf Sekunden still stehen sehen; sie hatte eine irrsinnige Energie, mit der sie auf der Bühne umher stolziert ist", staunte der Autor des Blogs 3am Revelations nach dem Besuch einer Show von Mia Moth aus Vancouver. Gemeinsam mit dem Multiinstrumentalisten und Produzenten Allan Roger sowie verstärkt durch den Tourschlagzeuger Michael Maruschek schwirrt die Ausnahmesängerin Kara Frazer "krachend punkig, mal unschuldig und zerbrechlich, mal kantig provokant" durch die Live-Sets, wie der Pressetext es beschreibt. Zwischen Rock, Indie und Electro-Power-Punk entfaltet Kara Frazer mit teils düster überschäumenden, teils melancholischen Vocals einen ganz besonderen Reiz. 2012 wurden Mia Moth bei der Atlanta USA Music Conference zum besten Newcomer gekürt, jetzt legen die Kanadier mit ihrem neuen Album "Eponymous" nach.

Liedfett: Wenn es um dieses Genre geht, lassen wir doch am Besten eine anerkannte Fachkraft sprechen: "Das hanseatische Liedermaching-Trio liefert live wie auf Tonträger die besten Rezepte zum Nachsingen für den musikalischen Underground. Liedfett erschaffen mit ihrem musikalischen Gleitfilm die perfekte Voraussetzung für eine Rutschpartie entgegen der Physik. Der Weg führt nach oben. Doch er bleibt naturbelassen. Liedfett eben." Sagt: Totte von den Monsters of Liedermaching. In den Songs geht es um Liebe, Leber und Lifestyle, vom Kater bis zur blinden Kuh – alles ist ihnen Recht, Hauptsache, es ist echt. Mit Cajon, Gitarre und Gesang werden musikalische Grenzen gesprengt. Ob live oder auf Tonträgern wie dem aktuellen Album "Klarkomm" schaffen Liedfett mit minimalen Mitteln das, wovon viele andere Bands nur träumen können: exquisites Entertainment!

Massendefekt: "Du singst, du tanzt, du schwitzt, du lachst, du wirst berührt", so bündig und bewundernswert wird der Effekt beschrieben, den Massendefekt auf ihr Publikum ausüben. Genau so ist es und genau so soll es sein. Musikalisch bewegt sich die Band dabei im breiten Spektrum der deutschsprachigen Rockmusik, mal mit mehr Punk-, mal mit mehr Popeinfluss. Dabei halten Massendefekt aber immer größtmöglichen Abstand zu abgegriffenen Deutschrockklischees, wie auch die aktuelle neue Single "Endlosschleifen" zeigt. Sie ist ein viel versprechender Vorbote des neuen Albums "Zwischen Gleich Und Anders", das im März erscheinen und damit dem 2012er Werk "Tangodiesel" nachfolgen wird. Freut Euch auf eine pralle Packung Punk&Roll!

Dampfmaschine: "Tight, hart und mächtig ziehen Dampfmaschine der Popmusik mit der Axt eins drüber und geben dem Rock’n’Roll die Peitsche! Deutsche Texte und gern auch mal Brachialhumor, ohne die Grenze zur Peinlichkeit zu überschreiten. Das ist selten, das ist gut", hieß es bei unseren Freunden von Visions, als sie sich mit Dampfmaschine befassten. Die Band um Sänger Siggy Rock hat 2011 mit dem Album "Bete Zur Maschine" überzeugt und sich zudem mit ihren schweißtreibenden Shows den Ruf eines wuchtigen Live-Acts erworben. "Näher kommt das Ohr nicht ans schwarze Textil der Marshall-Box, authentischer - und auch witziger - kann Rock wohl kaum sein", so Visions über die Band, die 2014 mit dem neuen Album "Ballerburg" unterwegs ist.

Eine Karte für das 30. Flair in Eschwege kostet 84 Euro (inklusive Camping und Müllpfand 106 Euro). Tickets gibt’s unter www.open-flair.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Busfahrer nimmt Verkehrszeichen mit: Polizei leitet Strafverfahren ein

Der Fahrer eines Linienbusses verfuhr sich am 17. Januar 2020 auf seiner Route in Eschwege und musste daher gegen 17.45 Uhr wenden. Dabei kam es zum Unfall.
Busfahrer nimmt Verkehrszeichen mit: Polizei leitet Strafverfahren ein

Trunkenheit im Straßenverkehr: Polizei kassiert Führerschein eines 29-Jährigen aus Wanfried

In der Nacht zu Sonnabend, 18. Januar 2020, 1.25 Uhr fiel einer Streife der Polizeistation Eschwege ein Pkw auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die …
Trunkenheit im Straßenverkehr: Polizei kassiert Führerschein eines 29-Jährigen aus Wanfried

Hessisch Lichtenau ist jetzt an den Ars Natura Kunst-Wanderweg angeschlossen 

Der längste Kunst-Wanderweg der Welt, der Ars Natura führt jetzt auch nach Hessisch Lichtenau 
Hessisch Lichtenau ist jetzt an den Ars Natura Kunst-Wanderweg angeschlossen 

Nach aus von Dietz für Logistikgebiet: Neue Pläne für Neu Eichenberg

Am Montag wird in der Gemeindevertretersitzung von Neu Eichenberg über die Zukunft des Sonderlogistikgebietes beraten
Nach aus von Dietz für Logistikgebiet: Neue Pläne für Neu Eichenberg

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.