Neuer Ärtzlicher Bereitschaftsdienst startet ab Januar

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Werra-Meißner. Ärzte stellen die neue Räumlichkeiten im Eschweger Krankenhaus vor.

Eschwege/ Werra-Meißner. Benötigen Patienten außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Arztpraxen ärztliche Hilfe, so können sie sich rund um die Uhr an die kostenlose, bundesweit gültige Rufnummer 116 117 wenden.

Unter dieser Nummer wird die in Kassel ansässige Dispositionszentrale erreicht, von wo aus medizinisches Fachpersonal den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) in Werra-Meißner Süd koordiniert. Neben Fulda und Witzenhausen gehört Werra-Meißner Süd zu den Vorreitern dieses Modells.

Dies bedeutet nicht nur eine quantitative Entlastung für die 55 im südlichen Teil des Werra-Meißner-Kreises niedergelassenen Ärzte, sondern vielmehr auch einen qualitativen Gewinn für die Patienten, da für diese ab dem 1. Januar 2014 jederzeit eine ärztliche Versorgung zur Verfügung steht.

dieser Umstrukturierung stellten die Verantwortlichen Dr. Markus Theophel, Dr. Thomas Goethe, Dr. Uwe Ellringmann, sowie der ärztliche Direktor des Krankenhauses Dr. Heinz Berkermann und André Koch von der Geschäftsleitung des Klinikums Werra-Meißner die neuen Räumlichkeiten des ÄBDs vor.

"Es ist wichtig, dass sich der Patient zunächst unter der 116 117 anmeldet", betont Dr. Uwe Ellringmann. "Dort wird entschieden, ob der Betroffene zur Bereitschaftsdienst-Zentrale ins Eschweger Kreiskrankenhaus fährt oder ob der Patient vom Fahrdienst aufgesucht wird".

diesem Fahrdienst, der für die notwendigen Hausbesuche außerhalb der Sprechstundenzeiten im Altkreis Eschwege zuständig ist, wird sich in der ÄBD-Zentrale des weiteren ein Präsenzdienst befinden, der feste Öffnungszeiten hat: Montags, dienstags und donnerstags wird die Zentrale zwischen 20 und 22 Uhr besetzt sein, jeden Mittwoch und Freitag von 18 bis 22 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen ist die Zentrale in zwei Blöcken geöffnet (10 bis 14 Uhr und 18 bis 22 Uhr).

Ausgeschlossen von dieser Neuordnung sind lediglich Urologen sowie Zahn- und Augenärzte, welche weiterhin ihren eigenen Notdienst organisieren. Auch die Funktion der Leitstelle des Werra-Meißner-Kreises bleibe unberührt von der Änderung des ÄBD; diese sei weiterhin für die Koordination des Rettungsdienstes verantwortlich, so Dr. Markus Theophel.

Dr. Thomas Goethe geht mit viel Zuversicht an diese Neustrukturierung heran: "Die Kollegen in Fulda und Witzenhausen konnten bereits viele positive Erfahrungen sammeln, weshalb wir sicher sind, dass sich diese Neustrukturierung schnell und gut einspielen wird!".

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