St. Nikolaus war da

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Der Kupferstädter Adventsmarkt war bis in den Abend hinein gut besucht.

Den Weihnachtsmann im roten Mantel suchte man auf dem ,Kupferstädter Adventsmarkt’ vergebens. Statt dessen verteilte die imposante Gestalt des ,wahren’ Nikolaus – St. Nikolaus von Myra, die Geschenke an die Kinder. Er ist einer der bekanntesten Heiligen des Chris­tentums. Sein Gedenktag, der 6. Dezember – sein Todestag im Jahre 352 – wird in zahlreichen Kirchen begangen.Der Überlieferung zufolge wurde er mit 19 Jahren von seinem Onkel Nikolaus, dem Bischof von Myra, zum Pries­ter geweiht. Während der Christenverfolgung wurde auch er gedemütigt und fangengenommen. Sein ererbtes Vermögen verteilte er unter den Armen – daher der Brauch.

Das Konzept geht auf: Zum zweiten Mal wurde der Kupferstädter Adventsmarkt rund um die evangelische Stadtkirche ausgerichtet. Feierlich eröffnet wurde er von Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer und Martin Jordan, erster Vorsitzender der ASH. Sie begrüßten die bereits zahlreich eingetroffenen Gäste und wünschten allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Fest. An den rund 25 Ständen gab es viele kulinarische Köstlichkeiten und exklusive handgearbeitete Geschenk- und Deko-Ideen. Alle Aussteller hatten sich wieder besonders viel Mühe gegeben.

Die Besucherzahlen entlohnten alle Beteiligten für ihr Engagement. Der Glühwein floss reichlich, sodass keiner bei den Temperaturen um den Gefrierpunkt Gänsehaut bekommen musste. Da dieses Jahr keine Bimmelbahn aufgebaut war, war auch die Bewegungsfreiheit besser gegeben. Der gewonnene Platz war auch notwendig, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, als der Adventsmarkt nochmals besonders viele Besucher anzog. Immer wieder erklangen weihnachtliche Töne, auch in der Kirche, welche die weihnachtliche Atmosphäre abrundeten. Nur die weiße Pracht blieb aus...

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