Obermühle: Bürger sollen entscheiden

Obermuehle: Jetzt sollen die Buerger entscheiden wie es weitergeht!
+
Obermuehle: Jetzt sollen die Buerger entscheiden wie es weitergeht!

Austen (FWG) und Wenzel (CDU) berufen auf Wunsch der Wehretaler neues Bürgerbegehren ein Reichensachsen. Vor drei Jahren, am 15. November 2009, gab

Austen (FWG) und Wenzel (CDU) berufen auf Wunsch der Wehretaler neues Bürgerbegehren ein

Reichensachsen. Vor drei Jahren, am 15. November 2009, gab es in Wehretal einen Bürgerentscheid. Die Gemeinde erhielt von den Bürgern den für drei Jahre unumstößlichen Auftrag, die Obermühle zu verkaufen und nicht zu sanieren.

Aber in einer Gemeindevertretersitzung am 14. Dezember 2012, nur wenige Wochen nach Ablauf der Frist des Bürgerentscheides, lehnte die Gemeindevertretung den Verkauf der Obermühle an ein junges Paar aus Holland/Belgien für 30.000 Euro ab. Das einzige ernsthafte Kaufangebot. Wie es mit der Obermühle weiter gehen soll, blieb offen. Alle Kosten und Risiken hat die Gemeinde weiter zu tragen.

Bürger traten an Austen und Wenzel heran

Viele Bürger teilten den Vertrauenspersonen des damaligen Bürgerbegehrens, Wolfhard Austen und Dr. Claus Wenzel, ihr Unverständnis über diese Entscheidung mit und forderten ein weiteres Bürgerbegehren, damit die Bürger selbst über den Verkauf der Obermühle entscheiden können.

Bürgerbehren ist bereits formuliert

Das Bürgerbegehren ist von Austen und Wenzel bereits formuliert, es lautet:

"Soll durch das Bürgerbegehren

1. der Beschluss der Wehretaler Gemeindevertretung vom 14. Dezember 2012 zum Tagesordnungspunkt 9, Beratung und Beschlussfassung über das Kaufangebot "Obermühle" Reichensachsen, die Obermühle nicht zu verkaufen aufgehoben werden, um den Verkauf doch zu ermöglichen?

2. das Kaufangebot, wie von Malenka de Lamotte und Obed Verbeek abgegeben, angenommen werden, damit der Verkauf durch den Gemeindevorstand vorgenommen werden kann?

Begründung:Die begehrenden Bürger sind davon überzeugt, dass die Gemeinde die Obermühle weder benötigt, noch finanziell in der Lage ist Sanierungs- und Folgekosten zu tragen sowie in der Zukunft kein erheblich höherer Verkaufserlös zu erzielen ist."

Austen und Wenzel sind sich sicher, dass die Sammlung der etwas mehr als 400 Unterstützungsunterschriften wieder eine große Zustimmung in der Bevölkerung erfahren wird. Das Sammeln soll am ersten Wochenende im Neuen Jahr beginnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Neue Erkenntnisse der Polizei nach schwerem Unfall auf B 254
Fulda

Neue Erkenntnisse der Polizei nach schwerem Unfall auf B 254

Am Samstagmittag kam es gegen 12.27 Uhr zu einem folgenschweren Unfall auf der B 254 zwischen den Anschlussstellen Großenlüder-Bimbach und Großenlüder-Ost (wir …
Neue Erkenntnisse der Polizei nach schwerem Unfall auf B 254
Lage gut, Aussicht gedämpft
Kassel

Lage gut, Aussicht gedämpft

IHK-Konjunkturumfrage Herbst 2021: Energie- und Rohstoffpreise größtes Risiko
Lage gut, Aussicht gedämpft
Noch kein Grund zu Feiern: Kasseler „Saatgutkonfetti“ in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“
Kassel

Noch kein Grund zu Feiern: Kasseler „Saatgutkonfetti“ in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“

Das Kasseler Start-Up Saatgutkonfetti war zu Gast bei der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ und feilschte um einen Deal mit einem der Investoren.
Noch kein Grund zu Feiern: Kasseler „Saatgutkonfetti“ in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“
Schwerer Unfall auf B 254: Wer fuhr den VW Golf?
Fulda

Schwerer Unfall auf B 254: Wer fuhr den VW Golf?

Die Polizei sucht noch immer die Fahrerin oder den Fahrer eines VW Golf, der am Samstagmittag auf der B 254 in einen sehr schweren Unfall verwickelt war.
Schwerer Unfall auf B 254: Wer fuhr den VW Golf?

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.