Lkw im Ort: "Zu schwer und zu schnell unterwegs"

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Quentel. Schon länger kämpft die Bürgerinitiative in Quentel für mehr Sicherheit auf der Straße im Ort, da der Lkw-Verkehr immer stärker zunimmt.

Von KONRAD GROßKOPF

Quentel. Man versuchte bereits viel in Quentel. Doch für den starken LKW-Verkehr will sich nicht so recht eine Lösung finden lassen.  Die Verkehrszählgeräte messen eine Steigung um bis zu 44 Prozent des Schwerlastverkehrs in der Ortsdurchfahrt. Die davon ausgehende Lärmbelästigung scheint jedoch noch das kleinste Problem zu sein.Dorfbewohner dokumentierten, wie sich begegnende Lkw auf den Bürgersteige ausweichen. "Diese sind nun beschädigt, außerdem stellt diese Fahrweise eine Gefährdung für Fußgänger dar", erklärte Heinrich Lutz, Sprecher der Bürgerinitiative (BI) in Quentel, die sich für eine Ortsumgehung einsetzt. und Lutz weiter: "Die Ortsdurchfahrt von Quentel weißt eine maximale Breite von sechs Metern auf und ist somit auf solch einen Schwerlastverkehr nicht ausgelegt."Ein weiteres Problem stellte laut BI die Einhaltung der maximalen Geschwindigkeit von 50 km/h dar. 19,6 Prozent der LKW fahren deutlich schneller als 50 km/h.  Eine Reduzierung auf 30 km/h sei laut Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke jedoch nicht anzuordnen. Vielmehr solle man sich bemühen die Einhaltung der 50 km/h durchzusetzen. Schaden nimmt auch die Straße von dem Verkehr.Die Ortsdurchfahrt ist durchzogen von Rissen und Schlaglöchern in der Straßendecke. Abgeplatzte Bordsteine zieren den Bürgersteig und Außerorts weisen die unbefestigten Seitenstreifen teilweise einen Höhenunterschied von bis zu 8,5cm zur Straße auf.  Die Bewohner von Quentel hoffen weiter auf eine baldige Lösung des Problems.Die Lkw-Belastung in Quentel wird durch den Steinbruch am Ölberg nahe des Ortes verursacht, der Material für den Straßenbau liefert. Hier protestierten zudem die Bewohner des Ortes gegen den Bau einer Asphaltmischanlage, da sie sowohl noch mehr Lkw-Verkehr befürchten sowie eine höhere Belastung durch Schadstoffe.

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