Paddeln für salzfreie Flüsse

Paddeln fuer salzfreie Fluesse: (v.li.) Helga von Bueltzingsloewen (BUND), Buergermeister und BI-Vorsitzender Frank Hix und Organisator Wolf von Bueltzingsloewen.	Foto: Archiv
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Paddeln fuer salzfreie Fluesse: (v.li.) Helga von Bueltzingsloewen (BUND), Buergermeister und BI-Vorsitzender Frank Hix und Organisator Wolf von Bueltzingsloewen. Foto: Archiv

Werra-Meißner. Wie im vergangenen Jahr angekündigt, paddeln die beiden Umweltschutzorganisationen BUND und die BI "Rettet die Werra" wie

Werra-Meißner. Wie im vergangenen Jahr angekündigt, paddeln die beiden Umweltschutzorganisationen BUND und die BI "Rettet die Werra" wieder gemeinsam für eine saubere Werra und Weser, denn verändert hat sich noch nichts.

Mitglieder und Unterstützer sind herzlich eingeladen. Start ist am Sonntag um 10 Uhr auf dem Festplatz am Werdchen an der Tränenbrücke in Eschwege. Es wird ein Kostenbeitrag von 10 Euro pro Person erhoben, Kinder bis 12 Jahre sind frei. "Die Tour verbindet einen schönen Familienausflug mit dem Engagement für eine salzfreie Werra und Weser und endet in Kleinvach mit einer spektkulären Aktion", so der Sprecher des BUND Werra-Meißner, Wolf von Bültzingslöwen.

Appell an niedersächsische Landesregierung

"Mit unserer Aktion wollen wir K+S öffentlich auffordern, die Empfehlungen des Runden Tisches Werra/Weser und Kaliproduktion ernsthaft und mit Nachdruck umzusetzen", ergänzt der Vorsitzende von "Rettet die Werra", Frank Hix.

Enttäuscht zeigt sich Hix von den niedersächsischen Regierungsparteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen, die in ihrer Koalitionsvereinbarung keine klare Aussage zur Umsetzung der gesamten Empfehlung des Runden Tisches, insbesondere der Fernrohrleitung an die Nordsee, machen. "Nachdem die Grünen in Niedersachsen stets auch für die Pipeline an die Nordsee waren, wäre es schade, wenn diese Haltung für die Regierungsübernahme mit der SPD in Niedersachsen geopfert worden wäre", so Hix.

Ob Pipeline oder andere technische Verfahren zum Einsatz kommen – das Ziel müsse lauten, Werra und Weser nicht länger als Abwasserkanal zu mißbrauchen. "Wir setzen daher auch auf einen Dialog der beteiligten Länder, in denen überwiegend der Bau einer Nordseepipeline favorisiert wird", appelliert Hix an die verantwortlichen Landesregierungen.

Wer hat noch Lust mit zu paddeln?

Anmeldung ist erforderlich, um genug Boote bereitzustellen über kanurado@kanurado.de oder telefonisch Z 05651 / 2290515 oder 0172 / 1060113. Mitpaddler können sich auch gerne melden bei Wolf von Bültzingslöwen Z 05602 / 5631 oder per E-Mail info@bund-wmk.de.

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