Regionalplan Nordhessen genehmigt

Der Regionalplan Nordhessen (RPN 2009) ist von der Hessischen Landesregierung ohne Auflagen genehmigt wordenEschwege. Der neue Plan legt fr alle

Der Regionalplan Nordhessen (RPN 2009) ist von der Hessischen Landesregierung ohne Auflagen genehmigt worden

Eschwege. Der neue Plan legt fr alle raumbedeutsamen Planungen und Vorhaben der ffentlichen Planungstrger verbindliche Ziele fest. Er strkt nicht nur die flchenbeanspruchenden Vorhaben der Kommunen und bercksichtigt demografische Faktoren, sondern ermglicht auch eine Verdopplung der Windkraftleistung in Nordhessen erklrte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Regionalversammlung Lothar Seeger gegenber unserer Zeitung.

Damit ist auch die Diskussion um die einstimmig beschlossene Windvorrangflche in Sontra-Heyerode beendet und die Investoren knnen mit der Umsetzungsplanung beginnen. Ein Vorhaben, das bei den geplanten acht Anlagen eine Investitionssumme von ca. 25 Millionen Euro auslst, die Stromversorgung von 35.000 Einwohnern sichert, den Verpchtern von Grundstcken eine jhrliche Pacht von ber 100.000 Euro und der Stadt Sontra Gewerbesteuern bis 80.000 Euro jhrlich ermglicht. Aus diesen Zahlen wird der Effekt der regionalen Wertschpfung, die durch das Vorhaben ausgelst wird deutlich.

Die SPD-Fraktion wird das Thema Erneuerbare Energien jetzt nach der Genehmigung des Regionalplanes sehr schnell wieder aufgreifen. Das Thema ist wegen der Klimaschutzproblematik und des riesigen Arbeitsmarktpotentials viel zu wichtig, auf das man die nchste Fortschreibung des Regionalplanes abwarten knnte. Sogenannte Abweichungsverfahren knnen wie im Fall der Gemeinde Ringgau eine Lsung bieten.

Die von der Gemeinde Ringgau im Ortsteil Grandenborn beantragte Vorrangflche fr Windenergie sei sehr geeignet und belaste die Wohnbevlkerung nicht. Hier habe eine frhzeitige offene Diskussion mit der Bevlkerung zu einer berwiegend positiven Stimmung gefhrt. Man habe erkannt, dass nicht nur die Eigentmer der Grundstcke, sondern die gesamte Gemeinde von dem geplanten Windpark profitiere. Auerdem soll mindestens ein Windrad als sogenanntes Brgerwindrad noch mehr Wertschpfung fr die Region garantieren.

Angesichts von einem bundesweiten Anteil von acht Prozent Stromerzeugung aus Windkraft bei ber 15 Prozent aus erneuerbaren Energien kann sich die begnstigte nordhessische Region nicht lnger bei der Nutzung dieser umweltfreundlichen und arbeitsplatzschaffenden Technologie zurckhalten, so Seeger wrtlich.

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