51 Rettungskräfte suchten vermissten Mann

Hessisch Lichtenau. Die Rettungskräfte von Hessisch Lichtenau wurde am Wochenende mit dem folgenden Übungsszenario konfrontiert: Ein unbekannter Man

Hessisch Lichtenau. Die Rettungskräfte von Hessisch Lichtenau wurde am Wochenende mit dem folgenden Übungsszenario konfrontiert: Ein unbekannter Mann sollte von Walburg, vermutlich in Richtung Hessisch Lichtenau unterwegs sein und wegen Familienstreitigkeiten seinen Suizid angekündigt haben.

Die Feuerwehr Hessisch Lichtenau machte sich mit dem Einsatzleitwagen auf den Weg in Richtung Blücherkaserne, Klappallee und baute dort die Technische Einsatzleitung zusammen mit dem DRK Hessisch Lichtenau auf. Nachdem Einzelheiten geklärt waren und auch schon ein Bild der vermissten Person vorlag, entschloss sich die Einsatzleitung die Suchhundestaffel Werra Meißner zu alarmieren.

Diese kam kurze Zeit später mit sieben Hunden und zehn Hundeführern unter der Leitung von Volker Braun an der Einsatzstelle an und wurde nach Zuteilung von Gebieten rund um das ehemalige Übungsgelände der Bundeswehr auch umgehend tätig.

Da davon auszugehen war, dass es sich hier um einen längeren Einsatz handelte, entschloss sich die Einsatzleitung die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK Heli zur Versorgung nach zu alarmieren.

Durch das unwegsame Gelände im Suchbereich wurde außerdem das Quad der SEG Bad Sooden Allendorf nach Hessisch Lichtenau geholt.

Die im Stützpunkt Hessisch Lichtenau bereitstehenden Einsatzkräfte mussten nun auch an die Einsatzstelle verlegt werden und nahmen dort mit dem Erkundungskraftwagen und dem Mannschaftstransportfahrzeug die Suche in ihren zugeteilten Bereichen auf.

Ein vom Quadfahrer im Unterholz gefundenes Fahrrad grenzte den Bereich, in dem die vermisste Person sein musste ein und die Suchhundestaffel verlegte mit 2 Hunden in diesen Bereich. Der Fährtenhund "Bila" und der Man Trailer "Lillifee" konnten den Vermissten dann unter einem Baum, der durch den starken Wind umknickte, aufspüren.

Die Person war im Bereich der Beine eingeklemmt und musste in einer aufwendigen technischen Rettung gerettet werden.

Der Quadfahrer leistete zunächst Erste Hilfe bei der Person und kümmerte sich um die Wärmeerhaltung, die Besatzung des RTW traf kurze Zeit später, zusammen mit der Feuerwehr ein und übernahm die medizinische Versorgung. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bereiteten die Schleifkorbtrage vor und konnten die Person nach dem Freischneiden mit der Motorsäge aus seiner misslichen Lage befreien. Mit vereinten Kräften wurde die Person zum Rettungswagen gebracht.

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