Reuß gibt Interview beim WDR

Die Initiativen des Werra-Meiner-Kreis zur Gestaltung des Demografischen Wandels standen im Mittelpunkt eines Hrfunkinterviews, das Landr

Die Initiativen des Werra-Meiner-Kreis zur Gestaltung des Demografischen Wandels standen im Mittelpunkt eines Hrfunkinterviews, das Landrat Stefan Reu jetzt vom Studio Kassel des hr aus fr den Westdeutschen Rundfunk und den Deutschlandfunk gefhrt hat. Die Journalistin Gisela Keuerleber war auf die umfangreichen Manahmen des Werra-Meiner-Kreise aufmerksam geworden und will mit ihrem Beitrag andere Regionen auf die erfolgreiche Arbeit hinweisen.

Zunchst befragte die aus Kln stammende Journalistin Landrat Reu zur Entwicklung der Region seit der Zeit der Teilung und den Effekten der Wiedervereinigung. Anschlieend erluterte der Landrat die aktuelle Situation und die erwartete Bevlkerungsentwicklung. Breiten Raum nahmen dann die verschiedenen Initiativen des Werra-Meiner-Kreise zur Gestaltung und Problemlsung des Demografischen Wandels ein. Reu verwies dabei auf die erfolgreichen Bemhungen beim Ausbau der Kinderbetreuung, so hat der Werra-Meiner-Kreis beispielsweise die hchste Betreuungsquote bei den unter Dreijhrigen in ganz Hessen. Ferner erluterte er die Anstrengungen zur Strkung der Ortskerne durch die Initiative Mittendrin statt auen vor, die die Lebensqualitt in den Ortschaften wieder erhhen soll und verwies dabei auf das Beispiel Markttreff in Ringgau-Datterode.

Das es der Werra-Meiner-Kreis geschafft hat in das vom Bund finanzierte Programm Region schafft Zukunft aufgenommen zu werden, hat, so berichtete Landrat Reu im Interview weiter, gerade auch den ehrenamtlichen Anstrengungen zur Gestaltung des Demografischen Wandels weiteren Auftrieb geben. Wir brauchen dieses Engagement der Bevlkerung fr ihre Heimat, um auch weiterhin eine hohe Lebensqualitt im lndlichen Raum gewhrleisten zu knnen.

Landrat Stefan Reu verwies aber auch auf die Verpflichtung anderer Institutionen die Lebensbedingungen auf dem Land zu verbessern: Beim Thema Landarztversorgung sind auch die Kassenrztlichen Vereinigungen gefragt. Unsere rzte vor Ort haben sich beispielsweise durch die Schaffung zweier rztenetzwerke und die Einfhrung von Gemeindeschwester-Modellen schon auf den Weg in die Zukunft gemacht. Die Kassenrztlichen Vereinigungen sind hier gefordert die Mediziner vor Ort zu untersttzen und durch ihre Zulassungspraxis die Anwerbung von jungen rzten nicht zu erschweren.

Als Beispiel fr die Untersttzung der Wirtschaft nannte der Landrat neben den Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch die gemeinsame Entwicklung von Konzepten zur Erhhung der Betriebsbindung von Fachkrften und zur besseren Erschlieung des Potentials lterer Arbeitnehmer. Auch verwies Reu auf gemeinsam mit rtlichen Betrieben entwickelten Manahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfhigkeit, beispielsweise durch die Abwrmenutzung bei der Feuerfestindustrie.

Als Sendetermin des Beitrages im Deutschlandfunk ist der 19. September ab 18.05 Uhr vorgesehen.

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