Das richtige Konzept

Von CHRISTIAN HORNWerra-Meiner/Landkreis Gttingen. Die Gemeinden in Nordhessen und Sdniedersachsen werden zuknftig von der E.

Von CHRISTIAN HORN

Werra-Meiner/Landkreis Gttingen. Die Gemeinden in Nordhessen und Sdniedersachsen werden zuknftig von der E.ON Mitte AG bei Projekten fr den Klimaschutz in der Region untersttzt.

Wir haben gemeinsam mit den Kommunen fr diesen Zweck die gemeinntzige Gesellschaft EAM gegrndet, um Projekte fr den Klimaschutz in den Stdten und Gemeinden umzusetzen, so Armin Schlbe, Leiter des E.ON Mitte-Regionalzentrums Nord am Montag bei der Pressekonferenz in der Niederlassung in Hessisch Lichtenau. Mit dem Namen EAM, wie E.ON bis vor zehn Jahren hie, mchte man an die einst erfolgreiche Zusammenarbeit der Kommunen anknpfen. Das Krzel EAM steht jetzt aber nicht mehr fr Elektrizitts-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland sondern fr Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten.

Als Auftraggeber eigener Baumanahmen und durch lokale Frderungen von Umweltprojekten haben die Stdte und Gemeinden direkten Einfluss auf den Klimaschutz. Gemeinsam mit anderen Stdten und Gemeinden knnen wir durch die EAM Klimaschutzprojekte vorantreiben und nachhaltig frdern, so Friedhelm Junghans, Brgermeister der Gemeinde Meiner.

Stimmrecht liegt bei den Kommunen

So wird die E.ON Mitte AG bis zu 1,7 Millionen Euro im Jahr fr die Projekte der Gemeinden zur Verfgung stellen, ber deren Verwendung ausschlielich die Kommunen entscheiden. Diese Gelder bieten sich vor allem als Mittel fr Gutachten an, um Konzepte fr mgliche Projekte zu erstellen, die dann auch umsetzbar sind und im besten Fall auf alle Kommunen bertragen werden knnen, so Dr. HenrichWilckens, Vorsitzender des Vorstandes der E.ON Mitte AG. Und weiter: Die Frdermittel werden nach einem speziellen Verteilungsschlssel anhand der Einwohnerzahl der beteiligten Kommunen berechnet.

Der EAM knnen jedoch nur Kommunen beitreten, die einen Konzessionsvertrag mit der E.ON haben. ber zwanzig von ihnen haben in der Region schon diese Chance genutzt. m Gebiet der E.ON Mitte wird es knftig drei Regionalausschsse (Nord, Mitte und Sd) der EAM geben.

Planen also knftig Brger, Gewerbetreibende, Vereine oder die Kommune selbst ein bestimmtes Projekt zum Klimaschutz, wie etwa die Einrichtung eines C02-neutralen Rathauses oder den Einsatz von Mini-Blockheizkraftwerken in Privathaushalten, muss ein Frderantrag an den jeweiligen Regionalausschuss gestellt werden. Aus dem Werra-Meiner Kreis und dem Landkreis Gttingen sind bislang die Gemeinden Waldkappel, Staufenberg, Meiner und Wehretal im Regionalausschuss Nord vertreten.Fr E.ON ist dies sicherlich eine Imagewerbung, aber die kommunale, partnerschaftliche Zusammenarbeit kann so weiter ausgebaut und gestrkt werden, erklrt Wehretals Brgermeister Jochen Kistner das Vorhaben.

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