Roth: „Wahlkreise bleiben wie sie sind“

Wahlkreisreform: Werra-Meiner und Hersfeld-Rotenburg bilden weiterhin den Wahlkreis 170 PRESSEMITTEILUNG Bad Hersfeld-Eschwege. Der Land

Wahlkreisreform: Werra-Meiner und Hersfeld-Rotenburg bilden weiterhin den Wahlkreis 170

PRESSEMITTEILUNG

Bad Hersfeld-Eschwege. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird nicht in zwei Bundestagswahlkreise zerschnitten. Werra-Meiner und Hersfeld-Rotenburg bilden auch in der nchsten Wahlperiode ab 2013 den Wahlkreis 170. Beide Kreise bleiben ein Paar, freut sich der Bundestagsabgeordnete Michael Roth (SPD).

Er verweist auf einen entsprechenden Vorschlag der Wahlkreiskommission des Bundes, der ihm seit Kurzem vorliegt. Damit scheinen die ursprnglichen Plne des damaligen hessischen Innenministers Volker Bouffier (CDU) vom Tisch, aufgrund eines zustzlichen Wahlkreises fr Hessen weitreichende nderungen am derzeitigen Wahlkreises 170 vorzunehmen.

Die Kommunen Philippsthal, Hohenroda, Schenklengsfeld, Hauneck, Haunetal, Kirchheim, Breitenbach und Niederaula sollten dem Wahlkreis Fulda zugeordnet werden. Um diesen Whlerverlust wieder auszugleichen, plante der CDU-Politiker, fnf Kommunen des Landkreises Kassel an den Wahlkreis 170 anzugliedern.

Es liegt im ureigensten Interesse der Region, dass dieser Irrsinn vom Tisch ist. Der Zusammenschluss der beiden Landkreise Werra-Meiner und Hersfeld-Rotenburg mit ihren 36 Kommunen in einem Bundestagswahlkreis hat sich bewhrt. Wir passen einfach zusammen. Es wre insbesondere fr die Brger im sdlichen Teil Waldhessens vollkommen unverstndlich und schwer vermittelbar gewesen, politisch Fulda angegliedert zu werden, sagte Roth.

Er bedankte sich bei allen Kommunalparlamenten und Institutionen, die sich fr den Erhalt des Wahlkreises in seinen derzeitigen Grenzen eingesetzt htten. Gut so, dass in dieser wichtigen Frage alle an einem Strang gezogen haben. Offensichtlich hat die sachlich begrndete Kritik in Wiesbaden ihre Wirkung nicht verfehlt, betonte Roth.

Das letzte Wort in dieser Sache habe zwar im kommenden Jahr der Bundestag. Der Abgeordnete ist jedoch zuversichtlich, dass der nunmehr von der Wahlkreiskommission genderte Vorschlag in den Gesetzesentwurf des Bundesinnenministeriums unverndert einfliee.

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SPD: Nein zur Wahlkreisreform! Sozialdemokraten wollen den Wahlkreis so behalten, wie er ist Neueinteilung wrde Zerschneiden

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