Zum Schutz von Mensch und Eigentum

+
Die Baumassnahme des Hochwasserschutzes in Albungen hat gestern mit dem symbolischen Spatenstich begonnen. Mit dabei waren (v.li.): Sabine Kaemling (Obere Wasserbehoerde beim RP Kassel), Stadtkaemmerer Reiner Brill, Buergermeister Alexander Heppe, Bauleiter Olaf Groening, Orstvorsteher Horst Schaefer und Dr.-Ing. Kaj Lippert (Ingenieurbuero Bjoernsen). Foto: Liese

Albungen. Jahrzehnte hat es gedauert bis der symbolische Spaten stich nun endlich begangen werden konnte. "Heute lösen wir unser Versprechen, da

Albungen.Jahrzehnte hat es gedauert bis der symbolische Spaten stich nun endlich begangen werden konnte. "Heute lösen wir unser Versprechen, das viele, viele Jahre gemacht wurde, endlich ein", so Bürgermeister Alexander Heppe, der insbesondere Ortsvorsteher Horst Schäfer sowie Sabine Kaemling von der Oberen Wasserbehörde beim RP Kassel herzlich in Albungen begrüßte. Aber auch die am Bau beteiligten Firmen mit Bauleiter Olaf Gröning (Bauunternehmung Johann Walthelm GmbH), Dr.-Ing. Kaj Lippert (Björnsen Beratende Ingenieure) und Rüdiger Träbing (Fachdienst Tiefbau Stadt Eschwege) duften nicht fehlen als der besondere Startschuss für den Hochwasserschutz vor den Augen vieler Albunger Bürgerinnen und Bürger fiel. "Diese Maßnahme dient dem Schutz von Menschen und Eigentum", betonte Heppe, der durch die Errichtung einer Flutmulde mit Deichen auch eine Entlastung für weitere Orte an der Werra sieht. "Diese Arbeiten entlasten nicht nur Albungen, sondern auch Kleinvach und Bad Sooden-Allendorf können durch diese Maßnahme profitieren", so Heppe weiter.

Der sprichwörtliche Stein vom Herzen fiel Ortsvorsteher Horst Schäfer: "Nach einer Planung von Jahrzehnten wird mit diesem Spatenstich nun der erste Bauabschnitt begonnen. Möge Albungen vor zukünftigem Hochwasser geschützt sein." Zuletzt wurde Albungen im Juni diesen Jahres von den Fluten erfasst. Die Keller und Straßen liefen voll – Schäden von über 50.000 Euro enstanden.

In der kommenden Woche soll der erste Bauabschnitt beginnen. Zunächst wird das Gelände nördlich und westlich des Eschweger Stadtteils modelliert und die beiden dort befindlichen Teiche entschlammt werden. Anschließend erfolgen erst einmal diverse Erdarbeiten bevor dann die Deiche mit dem Erdaushub aufgeschüttet werden. Ganz zum Schluss kann dann erst der Anschluss der Flutmulde mit dem Hauptarm der Werra erfolgen.

Die gesamte Baumaßnahme beläuft sich auf insgesamt drei Millionen Euro, wobei 85 Prozent der Investitionssumme vom Land Hessen gefördert wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Actionpark Hirschhagen bietet neue Escape Rooms

Bildergalerie: Indiana Jones-Feeling im Actionpark Hirschhagen
Actionpark Hirschhagen bietet neue Escape Rooms

Busfahrer leicht verletzt- Linienbus kommt bei Herleshausen von der Straße ab

Am Dienstagmorgen kam aus ungeklärter Ursache ein Linienbaus bei Herleshausen von der Straße ab und landet in Zaun.
Busfahrer leicht verletzt- Linienbus kommt bei Herleshausen von der Straße ab

Ab Mai: Feierabendmärkte in Sontra, Ringgau und Wehretal

Die drei Kommunen Sontra, Wehretal und Ringgau haben sich zusammengeschlossen und bieten ab Mai jeden zweiten Mittwoch im Monat ab 16 Uhr einen Feierabendmarkt. Der soll …
Ab Mai: Feierabendmärkte in Sontra, Ringgau und Wehretal

Die Grünen des Werra-Meißner Kreises luden zum Neujahrsempfang

Bildergalerie: Neujahrsempfang der Grünen im Werra-Meißner-Kreis
Die Grünen des Werra-Meißner Kreises luden zum Neujahrsempfang

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.