„Das hat sich gelohnt“

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Stemmten das Projekt gemeinsam: (hinten v.li.) Stephan Mueller (Oberstufengymnasium), Rafael Wollnik (Rhenanusschule),Frederic Gnielka (Oberstufengymnasium), Max Fioravanti (Anne Frank Schule), Robin Clottey (Oberstufengymnasium), Mathis Uhl (Freiherr-vom-Stein-Schule), Kiara Winter (Johannisbergschule), Jonas Doering (Rhenanusschule), Philipp Huhn (Rhenanunsschule), (vorne v.li.) Caroline Baer (Jugendfoerderung), Alik Sadkhyan (Anne Frank Schule), Luna Fehrmann (Johannisbergschule) Laura Konklowksy ( BG Eschwege) und Victoria Pfordt (Rhenanunsschule).

Werra-Meißner. "Die einjährige Planung und der Einsatz aller Beteiligten hat sich mehr als gelohnt", sagte Kreisschulsprecherin Laura Konk

Werra-Meißner. "Die einjährige Planung und der Einsatz aller Beteiligten hat sich mehr als gelohnt", sagte Kreisschulsprecherin Laura Konklowsky. Sie hatte gemeinsam mit engagierten Schülern und der Unterstützung der Jugendförderung des Kreises ein bisher einzigartiges Projekt initiiert, das zu einem vollen Erfolg wurde.

Denn über 400 Schüler von der Friedrich-Wilhelm-Schule und der Brüder-Grimm-Schule in Eschwege, der Johannisberg-Schule in Witzenhausen, der Rhenanus-Schule in Bad Sooden-Allendorf und der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau beteiligten sich an "Helfende Hände Werra-Meißner-Kreis – Wir werden aktiv".

Sie arbeiten in heimischen Unternehmen und auch bei Privatleuten, um das dort verdiente Geld in einen großen Pott zu spenden, der am Dienstagabend auf vier soziale Einrichtungen im Kreis verteilt wurde.

8.384 Euro sind bei der Schüler-Aktion zusammen gekommen, die jetzt zu gleichen Teilen an die Tafeln in Eschwege und Witzenhausen, die Arche in Hessisch Lichtenau und das Familienzentrum in Bad Sooden-Allendorf gingen.

"Besonders möchten wir auch den heimischen Firmen danken, von denen sich viele spontan bereit erklärten, unser Projekt zu unterstützen", so Konklowsky. Mehr als 200 Firmen und Privatleute sind als "Spender" gelistet, die nicht nur den Schülern einen vorübergehenden Arbeitsplatz für das Projekt boten, sondern auch noch den ein oder anderen Euro obendrauf legten.

Ob privat für eine ältere Dame die Straße gekehrt oder ein Tag Pizza ausgeliefert wurde – die Verdienste einzelner Schüler reichten von zwei bis 250 Euro.

Kreisbeigeordneter Peter Schill, der in Vertretung für Landrat Stefan Reuß bei der Abschlussveranstaltung am Dienstag im Rittersaal des Landgrafenschlosses dabei war, sagte: "Herzlichen Dank an alle Beteiligten im Kreis, die dieses Projekt zu einem so tollen Erfolg machten. Solche Projekte gehen nur gemeinsam. "

Und genau diese Gemeinsamkeit haben Kreisschülerrat, Jugendförderung, mitmachenden Schulen und Lehrer sowie die über 200 unterstützenden Firmen und Privatleute eindrucksvoll bewiesen.

Vorbildliches Engagement

Da sage noch einer, unsere Jugend interessiere sich nur fürs Feiern, das neueste Handy oder die coolste Klamotte. Und der große Rest ginge dem Nachwuchs so ziemlich am Allerwertesten vorbei...Was die verantwortlichen und teilnehmenden Schüler des Kreisschülerrates und der fünf Schulen im Kreis auf die Beine gestellt und geleistet haben, verdient allergrößten Respekt. Ehrenamtliches Engagement in solch jungen Jahren ist nicht selbstverständlich, daher um so bemerkenswerter.Dass sie Lehrer, Kreisjugendförderung, Unternehmen und Privatpersonen für ihr Projekt gewinnen konnten, zeigt, wie viele Unterstützer es im Kreis gibt, wenn eine unterstützenswerte Sache angegangen wird.Gemeinsam für ein tolles Projekt – das haben hier alle Beteiligten nachahmenswert umgesetzt. Hut ab dafür!

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