,Sie sind das Herz der Stadt’

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Witzenhausen. 125 Jahre sind sie gemeinsam das Herz und das Gesicht der Kirschenstadt. Dafür gab's jetzt ein großes Dankeschön.

Witzenhausen. Insgesamt 125 Jahre sind die fünf Stadtführerinnen in Witzenhausen nun schon unterwegs, wenn man ihre Fußwege durch die Stadt in Jahren aufwiegen würde: Ingrid Hebel (25 Jahre), Christa Drobe (25 Jahre), Ingrid Breiding (25 Jahre), Karin Roßberg (20 Jahre) und Hildegard Faust (30 Jahre).

Zu diesen Jubiläen, um offiziell Danke zu sagen und die Arbeit der Stadtführerinnen zu würdigen lud die Geschäftsführerin der Pro Witzenhausen GmbH Diana Brehm in die Räumlichkeiten der Tourist Information ein. "Ihre Tätigkeit ist keine Selbstverständlichkeit, sie unterstützen uns sowohl im täglichen Arbeitsbereich als auch bei den Besuchern von außerhalb. Für ihre Verlässlichkeit, ihre Unterstützung und ihre Engagement möchten wir ihnen heute ein herzliches Dankeschön aussprechen", würdigte Brehm den Einsatz der fünf Frauen, deren Arbeit ihnen nach eigener Aussage "eine wahre Herzensangelegenheit ist".

Stadtführerin Hildegard Faust wird diesen Tag noch ganz besonders in Erinnerung behalten, denn neben dem großen Dank der Stadt, konnte sie auch herzliche Glückwünsche zu ihrem Geburtstag entgegennehmen. Außerdem verabschiedete sie sich nach so vielen Jahren offiziell von ihrer Tätigkeit und übergab Diana Brehm ihren Schlüssel. Zu Tränen gerührt bedankte sich Faust und erinnerte sich mit einem Lächeln an viele schöne Erlebnisse als Stadtführerin: "Einige Besucher nannten mich auch Gretchen, weil mein Name ja Faust ist."

Auch in Witzenhüsser Mundart gab sie auf ihren Führungen einige Anekdoten zum Besten. "Es kommt ganz auf die Besuchergruppe an. Man muss ein Gefühl für die Gäste entwickeln", sind sich die fünf Frauen einig.

Auch Bürgermeister Angela Fischer ließ es sich nicht nehmen den Damen "danke für viel Herz und Engagement" zu sagen. "Sie sind das Gesicht der Stadt und demnach sehr wichtig für Witzenhausen. Sie führten und führen ihre Arbeit mit viel Herzblut aus, weswegen die Besucher auch gerne wieder in die Kirschenstadt kommen", so Fischer.

Und dass die fünf Frauen wirklich mit Leib und Seele Stadtführerinnen sind, bewiesen sie einmal mehr in dieser Runde. Denn trotz des festlichen Anlasses wurde, wie kann es auch anders sein, über zukünftige Führungen gesprochen.

"Wir haben überlegt, dass es doch eine schöne Geste wäre neue Bürger der Stadt mit einer speziellen Stadtführung zu begrüßen. Zum Beispiel zweimal im Jahr, zur Kirschblüte und zu Semesterbeginn der Universität."

So könne man den "Neu-Witzenhäusern" gleich die Schönheiten und oft auch erst auf den zweiten Blick erkennbaren Besonderheiten der Stadt näher bringen. Ob der Vorschlag schon bald in die Tat umgesetzt werden wird, zeigt sich dann im nächsten Jahr, pünktlich zur Kirschblüte.

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