Sonderabfallherbstsammlung ab 10. September - Sammlung für Private kostenfrei

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In diesem Jahr beginnt die Herbstsammlung des Sonderabfalls im Kreisteil Witzenhausen. Los geht es dort am Montag, den 10. September, die Sammlung end

In diesem Jahr beginnt die Herbstsammlung des Sonderabfalls im Kreisteil Witzenhausen. Los geht es dort am Montag, den 10. September, die Sammlung endet am Freitag, den 14. September 2012. Der Kreisteil Eschwege schließt sich dann von Montag, den 17. September, bis Freitag, den 28. September 2011, an.

Die Regelung hat den Vorteil der freien Terminwahl. Wer "seinen" Termin nicht wahrnehmen kann oder verpasst hat, kann immer noch den Kreisteil "wechseln" und dort Sonderabfälle abgeben. Ebenso können Sonderabfälle täglich auf der Deponie in Meißner-Weidenhausen zu den üblichen Öffnungszeiten abgeben werden. Die Abgabemengen bis 100 kg oder Liter in max. 20 kg oder Liter Orginalgebinden haben sich nicht verändert. Für Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen gelten die Mengenbegrenzungenvon je 10 Stück je Lampenart. Auch besteht die Gebührenpflicht für Gewerbetreibende weiterhin. Über die genauen Termine informiert der Werra-Meißner-Kreis unter der Rufnummer 05651 302- 4751 oder der Zweckverband Abfallwirtschaft unter 05657 9895-0. Ebenso findet man die Informationen auf den Internetseiten des Kreises www.werra-meissner-kreis.de oder des Verbandes www.zva-wmk.de. Gern gibt auch die örtliche Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung Auskunft.

"Wir freuen uns, wenn Bürgerinnen und Bürger mit ihren Sonderabfällen bewusst umgehen und diese am Schadstoffmobil abgeben. Allerdings sind häufig Abfälle dabei, die auch bequem über die Restmülltonne entsorgt werden könnten", so Umweltberaterin Gabriele Maxisch.So werden häufig geringe Reste von Dispersionsfarben abgegeben. Diese Farben können einfach durch Öffnen der Deckel austrocknen. Ausgetrocknete Dispersionsfarben sollten über die Restmülltonne entsorgt werden. Trockene Farbreste sind kein Sonderabfall. Angenommen werden Sonderabfälle ausschließlich in Orginalgebinden. Vor Ort erfolgt keine Umfüllung der Sonderabfälle. Bedenklich ist es, wenn unbekannte Flüssigkeiten in Getränkeflaschen abgegeben werden.

Diese Spirituosen- und sonstige Getränkeflaschen stellen im Haushalt eine echte Gefahr dar, falls sie in Kinderhände gelangen. Weiterhin wird das Personal des Entsorgers belastet. Unbekannte Abfälle müssen vor Ort analysiert werden, da unter Umständen die Annahme abgelehnt werden muss. Das bringt zeitliche und gesundheitliche Belastungen, u.a. durch erforderliche Geruchsproben mit sich.Beim Sonderabfall gilt wie bei anderen Abfälle auch: Vermeidung ist das Beste!

Deshalb sollte nach Möglichkeit auf die unnötige oder zu umfangreiche Anschaffung von Spezialreinigern, Klebern, Säuren, Laugen, Holzschutzmittel, Pflanzenschutzmittel, Desinfektionsmittel oder Batterien verzichtet werden. Oft stehen auf dem Markt auch umweltverträgliche Alternativen zur Verfügung. Für weitere Fragen steht die Umweltberaterin des Werra-Meißner-Kreises, Gabriele Maxisch, unter der Rufnummer 05651 302-4751 gern zur Verfügung.

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