Adam-von-Trott-Schule in Sontra: Pädagogischer Leiter Ludger Arnold in den Ruhestand verabschiedet

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Verabschiedung des Pädagogischen Leiters der Adam-von-Trott-Schule in Sontra, Ludger Arnold.
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Verabschiedung des Pädagogischen Leiters der Adam-von-Trott-Schule in Sontra, Ludger Arnold.

Nach genau 26 Jahren als Pädagogischer Leiter an der Adam-von-Trott-Schule in Sontra verabschiedet sich Ludger Arnold in den Ruhestand.

Sontra - Er war auf den Tag genau 26 Jahre Lehrer an der Adam-von-Trott-Schule in Sontra und hat bis zur letzten Minute Vollgas gegeben: Der Pädagogische Lehrer Ludger Arnold wurde am vergangenen Freitag offiziell aus dem Schuldienst entlassen. Zum feierlichen Abschied waren nicht nur das Kollegium gekommen, sondern auch zahlreiche Vertreter aus Kirche und Politik, darunter der Landtagsabgeordnete Dieter Franz, Dekan Dr. Martin Arnold, Bürgermeister Thomas Eckhardt sowie Dorothee Engelhardt und Ute Jansen von der Adam-von-Trott-Stiftung Imshausen.

„Jetzt habe ich meine Emotionen noch besser im Griff als am Ende”, erklärte Ludger Arnold seine Rede gleich zu Beginn. 57 Jahre lang sei er Lehrer gewesen. „Es fühlt sich noch sehr irreal an, dies nun nicht mehr zu sein. Ich habe immer mit viel Herzblut versucht, dieses Amt auszufüllen, das war meine Rolle”, so Arnold. Nach seinem Abitur studierte er Biologie und Deutsch auf Lehramt, arbeitete nach seiner Versetzung nach Nordhessen zunächst an der Friedrich-Wilhelm-Schule und anschließend an der Anne-Frank-Schule. 1992 wurde er dann Pädagogischer Leiter an der Adam-von-Trott-Schule.

„In der ganzen Zeit, in der ich gerne mit und an den Schülern gearbeitet habe, ist natürlich an eigen Stellen auch viel liegen geblieben. Das kann ich jetzt nachholen”, so Arnold. So wolle er sich zukünftig wieder mehr um seinen Garten kümmern sowie um die bald fünf Enkel. Auch seine Erfahrungen aus den letzten Jahren will er verschriftlichen.

Immer offene Tür

„Er war schon immer ein Mann mit Visionen”, sagte Schulleiterin Susanne Herrmann-Borchert. So habe er sich erfolgreich für die Schulpartnerschaft mit Indien eingesetzt und die Reit-AG etabliert. „Du hast deine Kontakte zu unseren werden lassen. Dafür vielen Dank”, so Herrmann- Borchert. Auch das restliche Kollegium bedankt sich dafür, immer eine offene Tür vorgefunden zu haben.

Nachhaltigkeit und Natur sind die Themen, die den Pädagogen in den letzten Jahren besonders bewegt haben. „Ein Lehrer ist kein Zauberkünstler, sondern ein Gärtner”, so Arnold. Man können bei den Kindern den Samen setzen, sie hegen und pflegen, aber wachsen müssten sie selbst. Da das Amt des Pädagogischen Leiters in Hessen bereits vor 15 Jahren abgeschafft wurde, sei Ludger Arnold zu einem „lebenden Fossil in Hessen geworden”. Alle Kollegen betonten, seine schier grenzenlose Energie und seinen unerschöpflichen Vorrat an Ideen vermissen zu werden. Untätig wird Ludger Arnold auch in Zukunft nicht sein.

Seine kirchlichen Ämter (Arnold ist Vorsitzender der Kreissynode, Anm. der Red.) wird er beibehalten. Auch durch eine Überraschung des Bürgermeisters gibt es bereits ein neues Projekt: Thomas Eckhardt überreichte die „Ernennungsurkunde” zum ehrenamtlichen Projektleiter des neu entstehenden Naturerlebnispfades. Auch mit der Adam-von-Trott-Stiftung bleibt der Kontakt erhalten. „Ich bin in der glücklichen Situation, dass wir uns nicht verabschieden müssen und freue mich weiter auf die gute Zusammenarbeit”, so Dorothee Engelhardt.

Rubriklistenbild: © Reichl

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