Ausstellung in Herleshausen informiert über Altbausanierung und Stromeinsparungen

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(V.li.) Gabriele Maxisch (Umweltberaterin des Kreises), Klaus Fey (HESA), Dr. Rainer Wallmann (Umweltdezernent und 1. Kreisbeigeordneter) und Bürgermeister Lars Böckmann präsentieren die derzeitige Ausstellung.

Dass man durch Änderungen im Verhalten und durch Sanierungsmaßnahmen, besonders im Altbau, viel Strom und dadurch auch bares Geld sparen kann, zeigt noch bis Ende des Monats eine Ausstellung in der Gemeindeverwaltung Herleshausen.

Herleshausen. Dass man im eigenen Haushalt mit kleinen Schritten viel bewirken kann, das zeigt aktuell eine Ausstellung der Hessischen Energiesparaktion (HESA) in der Gemeindeverwaltung Herleshausen. Auf insgesamt acht Roll-Ups werden die Besucher näher über die Themen „Energiesparen im Altbau” und „Stromeinsparungen im Haushalt” informiert. Begleitend dazu gibt es kostenloses Infomaterial, dass über mögliche Sanierungen informiert und Entscheidungshilfen bietet.

„Wir wollen vor allem Bewusstsein schaffen für Veränderung”, sagt Diplom-Politologe Klaus Fey von der HESA. So können Energieberater individuell Einsparpotentiale und die Wirtschaftlichkeit ermitteln. Dabei erstrecken sich die Möglichkeiten über den Austausch von Fenstern, den Einsatz von Brennwertkesseln bis zur Solaranlage für Warmwasserbereitung. Ein großer Teilbereich der Sanierung umfasst die Dämmung, sowohl des Daches als auch der Außenwand und der Kellerdecke.

Gerade im Werra-Meißner-Kreis mit seiner großen Anzahl an Fachwerkhäusern spiele das Thema Altbausanierung eine wichtige Rolle, so Erster Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Dr. Rainer Wallmann. „Der Kreis hat sich zum Ziel gesetzt, durch die Energiewende bis 2050 den Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken.” Ein wesentlicher Bereich sei dabei auch die Altbausanierung. „Denn jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten zum Klimaschutz beitragen, angefangen beim Einfamilienhaus.” Großes Einsparpotential gebe es hier auch beim Strom, wie der zweite Teil der Ausstellung zeigt. „Es lohnt sich immer zu schauen, welches Gerät ausgetauscht werden kann, um den Verbrauch klimaeffizienter zu gestalten”, informiert Klaus Fey. Seien es alte Gefriertruhen oder Kühlschränke – für fast alle Produktgruppen gibt es mittlerweile stromsparende Alternativen. „Denn den Strom, den ich nicht brauche, brauche ich auch nicht zu produzieren”, so Fey weiter.

Auch Gabriele Maxisch vom Werra-Meißner-Kreis weist auf die Verbrauchswerte von Altgeräten hin. „Vielen Geräten sieht man den Verbrauch nicht an. Es lohnt also, sich ein Strommessgerät auszuleihen. So kann man auch herausfinden, ob Geräte möglicherweise defekt sind.” Nur mit der jährlichen Rechnung könne man keinen Bezug zum Verhalten herstellen. Und so spare man nicht nur beim Stromverbrauch, sondern schone dazu noch den Geldbeutel.

Die Ausstellung in der Gemeindeverwaltung ist noch bis Ende Februar zu sehen. Anschließend wandert sie nach Sontra weiter.

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