Babyboom in Wölfterode

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Vier neue Erdenbürger kamen auf einen Schlag auf die Welt - damit sinkt der Altersdurchschnitt von 47 auf 44 Jahre.

Wölfterode. Ortsvorsteher Siegfried Bogdanski ist glücklich. Mit einem Schlag hat sein Örtchen Wölfterode vier neue Erdenbürger. Die Einwohnerzahl ist somit um sechs Prozent von 70 auf 74 Einwohner gestiegen und der Altersdurchschnitt von 47 auf 44 Jahre gesunken.

"Das letzte Mal hatten wir so einen Babyboom in 1971. Da kamen vier Mädchen und ein Junge in dem Jahr auf die Welt bei uns in Wölfterode. In den letzten fünf Jahren hatten wir 19 Bürger durch Wegzug verloren. Die vier neuen Erdenbürger sind natürlich ein Lichtblick. Das ist aber auch das erste Mal in der Geschichte von Wölfterode, dass vier Jungen in einem Jahr geboren wurden." Paul Schellhase kam am 4. Juli zur Welt gefolgt von Noel Deist am 19. Juli. Am 15. Oktober erblickte Johannes Marställer das Licht und Nino Deist erst kürzlich am 8. Dezember. Die Mütter sind sich einig: "Das wird eine Gang geben."

Demografischer Wandel einmal andersherum

Bürgermeister Thomas Eckhardt lies es sich nicht nehmen die Begrüßungspakete den Eltern persönlich zu übergeben. Er sieht sich mit diesem Trend in seiner Politik bestätigt: "Hier sieht man, dass demographischer Wandel auch einmal anders herum geht. Die gegebenen Entwicklung ist sehr positiv und erfreut mich sehr.  Diese hohe Geburtenrate in einem kleinen Ort wie Wölfterode verpflichtet uns, die Infrastruktur von Kindergarten und Schule im nahe gelegenen Ulfen weiterhin aufrecht zu erhalten."

Bogdanski ist sich sicher: "Hier ruht der Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr in den Armen der Mütter. Denn bei uns in Wölfterode geht nichts ohne die Landfrauen und die Freiwillige Feuerwehr." Und da Paul Schellhase und Johannes Marställer das erste Kind in den Familien sind, ist die Familienplanung auch noch nicht beendet. Genug Platz hat es in Wölfterode für noch viele weitere Kinder.

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