Bildungseinrichtungen in Sontra nehmen am „MINT"-Projekt teil

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Probieren bereits einige Experimente aus: (v.li.) Maria König, Jörg Frenzel, Manuela Borawski, Bürgermeister Thomas Eckhardt, Gerd Semmler und Oliver Methe (AvT-Schule).

Das Thema des Projektes der Deutschen Telekom Stiftung ist „Schwimmen und Senken". Damit soll bei den Kindern das Interesse an MINT Fächern geweckt werden. Die ersten Experimentierkisten wurden kürzlich überreicht.

Sontra - Über Experimentiersets im Gesamtwert von 2.100 Euro konnten sich kürzlich die Regenbogenschule, die Adam-von-Trott-Schule und der Kindergarten „Villa Kunterbunt” freuen. Die insgesamt zwölf Kisten mit Materialien wie Holz, Styrophor und Stein sowie Lernmaterialien stammen von der Teilnahme am Projekt „MINTeinander” der Deutschen Telekom Stiftung. Die hatte zum Thema „Schwimmen und Sinken” zur Teilnahme ausgeschrieben.

Wie in einer Spirale aufeinander aufbauend

Ziel des Projektes ist es, die Motivation und die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen in MINT-Fächern systematisch und aufeinander aufbauend zu entwickeln - vom Kindergarten über die Grundschule bis in die weiterführende Schule. Dazu werden Erzieher sowie Lehrkräfte zu MINTeinander-Multiplikatoren ausgebildet. „Die Ausbildung fand im Auftrag der Telekom-Stiftung im Januar an der Universität Münster statt. Die nun ausgebildeten Multiplikatoren sind jetzt dafür zuständig, ihrerseits den Umgang mit dem Spiralcurriculum an ihre Kollegen weiterzugeben”, sagt Gerd Semmler, Vorsitzender von MINT im Werra-Meißner-Kreis e.V. Der Verein bewarb sich bei der Stiftung im „Kita-Schul-Verbund Sontra“ um die Teilnahme und kümmert sich um die Organisation der teilnehmenden Kitas und Schulen. „Hier in Sontra war das Interesse an dem Projekt von Anfang an sehr groß”, so Semmler.

Die Lehrkräfte und Erzieher sind von den altersgerecht angelegten Materialien begeistert. „Damit können wir den Schülern in ganz einfacher Art und Weise die Physik experimentell näher bringen. So können wir ohne den Begriff der Dichte zeigen, welche Materialien auf dem Wasser schwimmen und welche nicht. Und darauf können wir später gezielt aufbauen”, sagt Jörg Frenzel, Lehrer für Biologie und Chemie sowie MINT-Beauftragter der Adam-von-Trott-Schule. Auch Mädchen, die sonst nicht so leicht von MINT-Fächern überzeugt werden könnten, seien durch die Experimente oder zum Beispiel durch das Zusammenbauen eines Tauchroboters besser zu erreichen, so Frenzel.

Darauf, auf altersgerechte Materialien für die Kinder zurückgreifen zu können, freut sich auch Manuela Borawski, Leiterin der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt. „Wir als Kindergarten sind eben nicht nur eine Betreuungs -, sondern auch eine Erziehungseinrichtung”, betont Borawski.

„Es ist schön, zu sehen, dass so viele Personen an dem Projekt teilnehmen. Das zeigt, wie die übergreifende Arbeit zwischen Kindergarten und Schule am Runden Tisch, dass diese Zusammenarbeit hier in Sontra sehr gut funktioniert. Durch das aktive Handeln der unterschiedlichen Akteure unterstreichen wir die Familienfreundlichkeit der Stadt”, betont Bürgermeister Thomas Eckhardt, selbst seit kurzem MINT-Lesepate. Er bedankt sich bei den Erziehern und Lehrkräften, die sich trotz der wenig verfügbaren Zeit engagiert und sich zu Multiplikatoren haben ausbilden lassen

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