Einleitungsphase der Flurbereinigung um Sontra abgeschlossen

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Im Rahmen des Baus der A 44 konnte jetzt die Einleitungsphase der Flurbereinigung abgeschlossen werden.

Sontra. Die Einleitungsphase für das Flurbereinigungsverfahren für den Teilabschnitt der A 44 zwischen der Anschlussstelle Sontra/Nord an der B 27 und dem Tunnel Alberberg an der B 400 wurde jetzt mit der Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft und dessen Vorsitzenden abgeschlossen.

Von dem 10,6 Kilometer langen Teilabschnitt der A 44 sind durch das Flurbereinigungsverfahren in Sontra und Nentershausen, Teile der Orte Blankenbach, Breitau, Lindenau, Mitterode, Sontra, Ulfen, Weißenborn, Wölfterode, Nentershausen und Weißenhasel tangiert. Die Grundstückseigentümer wählten insgesamt 11 ordentliche Mitglieder und deren Vertreter.Als Vorsitzender wurde der Ortsvorsteher aus Ulfen, Michael Stein und als dessen Vertreter der Ortslandwirt aus Sontra, Heinrich Schmidt gewählt."Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen", so der zuständige Verfahrensleiter des Amtes für Bodenmanagement Lothar Seeger, "dass die Grundstückseigentümer eine Interessensvertretung haben und die Planung und Bestandsaufnahme im Flurbereinigungsverfahren in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft erfolgen kann."Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft wirkt im Laufe des Flurbereinigungsverfahrens insbesondere mit bei der Wertermittlung der Grundstücke,der Planung des neuen  Wege- und Gewässernetzes und der Festlegung von Ausbaumaßnahmen."Ich hoffen, dass durch unsere Mitwirkung am Flurbereinigungsverfahren der große Eingriff durch die A 44 in Eigentums- und Bewirtschaftungsverhältnisse abgemildert werden kann", erklärte der neu gewählte Vorsitzende Michael Stein. "Aufgrund des großen Flächenbedarfes für die A 44 erwarte ich, dass das Land Hessen und die Bundesrepublik Deutschland sich von Eigentumsflächen trennt und als Tauschfläche in das Verfahren einbringt, insbesondere die Domänenflächen um Sontra", so Michael Stein.

Die Flurbereinigungsbehörde bemüht sich die Flächenbereitstellung für die A 44 durch Ankauf und Tausch von Flächen innerhalb des Verfahrensgebietes mit einem hohen Maß an Freiwilligkeit zu gestalten. Enteignungsverfahren werden überflüssig, da durch die Flurbereinigung dann Ersatzland zur Verfügung gestellt werden kann.

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