Erste Großübung der Feuerwehren am Tunnel Boyneburg bei Wichmannshausen

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Feuerwehrübung am Tunnel Boyneburg bei Wichmannshausen

Am vergangenen Freitag fand die erste Großübung der Feuerwehren am Tunnel Boyneburg bei Wichmannshausen statt.

Sontra - Der Tunnel Boyneburg auf der Strecke der A4 bei Wichmannshausen ist im Bau. Doch vergangenen Freitag um 18.15 Uhr beginnt die Sirene zu alarmieren: Ein Bagger ist im Tunnel in Brand geraten. Schnell sind die Einsatzabteilungen der Feuerwehr vor Ort. Im Feuerwehr-Container kurz vor Tunneleingang kontrollieren sie die Lage. Anhand eines Erfassungssystems der Baustellenkoordination können sie am Computer sehen, dass sich noch eine Person im Tunnel befindet. Die Rettung der Person steht nun an oberster Stelle.

Dieses Szenario war vor einigen Tagen glücklicherweise nur eine Übung, an der die Wehren aus Sontra, Breitau, Ulfen, Wichmannshausen und Hoßbachtal beteiligt waren. „Das ist für uns eine völlig andere Sache, sehr viel Neues“, sagt Stadtbrandinspektor André Bernhardt. Zweimal im Jahr müssen solche Übungen pro Tunnel durchgeführt werden. Insgesamt liegen nach Fertigstellung der Autobahn vier Tunnel im Einsatzgebiet. „Wenn noch Personen im Tunnel sind, ist das Feuer während der Bauphase nebensächlich. Rein und mit den Vermissten wieder raus, ist die Hauptsache. Hier geht Personenrettung vor“, so Bernhardt. Bei der Übung am Freitag hat das gut geklappt. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten konnte die Person, simuliert durch einen Dummy, durch die Feuerwehrkameraden 200 Meter tief im Tunnel gefunden werden. Zum Auffinden des Dummys wurde dieser mit einem Wärmepflaster präpariert. Insgesamt waren 54 Feuerwehrleute an der Übung beteiligt, darunter 19 Atemschutzgeräteträger.

„Ich bin mit dem Übungsverlauf heute sehr zufrieden“, sagte der Einsatzleiter André Bernhardt abschließend und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Baufirmen. Diese hatten die Kameraden anschließend zu Bratwurst und kühlen Getränken eingeladen.

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