Herleshausen feiert mit vielen Gästen sein 1.000-jähriges Bestehen

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(V.li.) Landrat Stefan Reuß (Werra-Meißner-Kreis), Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Wilhelm Gebhard (Wanfried), Lars Böckmann (Herleshausen), Landrat Reinhard Krebs (Wartburgkreis) und Thomas Eckhardt (Sontra).

2019 ist für Herleshausen ein Jubiläumsjahr. Fast jeden Monat gibt es Veranstaltungen, am Samstag fand der Festkommers statt.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Manfred Kraus, konnte am vergangenen Samstag knapp 400 Gäste zum Festkommers des 1.000-jährigen Bestehens von Herleshausen in der Mehrzweckhalle begrüßen. Neben der Nennung von Ehrengästen hob er die Herleshäuserinnen und Herleshäuser selbst besonders hervor. Viele hätten sich eingebracht, um für das Jubiläumsjahr tolle Aktionen bereit zu halten. „Am Ende sollen wir sagen können, es war ein schönes gelungenes Fest, das für immer in besonderer Erinnerung bleiben wird”, sagte Kraus.

Im Vordergrund der Grußworte stand vor allem die jüngere Vergangenheit, die vom Leben in einer Grenzregion geprägt war. „Herleshausen grenzenlos, ist nicht nur ein tolles Motto zum Jubiläum, sondern trägt eine ganz besondere Botschaft mit sich”, sagte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke. Das „Juwel im Regierungsbezirk” habe so manche Stürme erlebt, aber auch viele Sonnentage. „Letztere sind vor allem die Ehrenamtlichen. Das Miteinander spielt immer eine große Rolle”, so Lübcke.

Ein Zeichen für den mittlerweile freundschaftlichen Umgang über die Ländergrenzen hinaus war auch die Anwesenheit vom Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan Reuß, und dem Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs. Beide gingen in ihren Grußworten auf die Bedeutung Herleshausens in der Geschichte ein und verdeutlichten die guten Beziehungen der Kreise untereinander.

Die Mitglieder des Jungen Chores Herleshausen unterstützten den Festkommers musikalisch.

Glückwünsche an den Ort und die Bewohner richteten auch die Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt (CDU), Karina Fissmann (SPD) und Felix Martin (Grüne). „Gleich, mit welchen Herausforderungen Herleshausen zu kämpfen hatte oder noch zu kämpfen hat, eines ist immer gleich: Die Bewohner, die das Miteinander in der Region lebendig halten”, sagte Arnoldt. Fissmann wies auch auf die geografische Lage des Ortes hin. „Aber Herleshausen hat nicht nur historisch viel zu bieten”, machte sie deutlich. Gelassenheit, Vernunft, aber vor allem Frieden gab Martin den Gästen mit auf den Weg.

Im Namen der Bürgermeisterversammlung richtetet Wilhem Gebhard (Wanfried) als stellvertretender Sprecher seine Glückwünsche aus. Von der Partnergemeinde Cléder verlas Bürgermeister Lars Böckmann den Glückwunschbrief des Bürgermeisters Gérard Danielou. Anschließend richtete er seine eigenen Worte an die Gäste. „Heimat ist nicht nur dort, wo man geboren ist, sondern dort, wo man sich heimisch fühlt. Die Offenheit anderen gegenüber schafft hier einen Mehrwert des Miteinanders”, sagte Böckmann. Er wies nochmal auf die weiteren Events des Festjahres hin.

Abgeschlossen wurden die Reden von den „Dorfgeschichten” von Achim Wilutzky, die mit vielen alten und neuen Bildern hinterlegt waren. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Junge Chor, die Bewirtung mit Essen und Trinken übernahmen die Jugendlichen von „Second Home”.

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