Kaplan Michael Sippel ist nun für die Kirchengemeinde Heilige Familie Sontra zuständig

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Kaplan Michael Sippel in der Katholischen Kirche in Sontra.

Neben der Pfarrei Heilige Familie Sontra übernimmt Kaplan Michael Sippel seit Anfang August auch Aufgaben in Eschwege und Wanfried.

Sontra - Seit Anfang August ist Michael Sippel der neue Kaplan in den Pfarreien Heilige Familie Sontra, St. Elisabeth Eschwege und St. Nikolaus Wanfried. Er tritt in Sontra somit die Nachfolge von Pfarrer Joachim Hartel an, der Sontra Ende Mai verließ. Für die Zwischenzeit übernahm Pater Francis aus Indien die Stelle. Dabei könnte man fast sagen, Kaplan Sippel und Pfarrer Hartel hätten einen Ortswechsel vollzogen. Während Hartel von Sontra zurück in den Fuldaer Bereich ging, verhält es sich bei Kaplan Sippel genau anders herum. Geboren ist der 29-Jährige in Nürnberg, zog dann mit seinen Eltern und der älteren Schwester nach Hosenfeld in den Landkreis Fulda. Hier legte er auch sein Abitur ab und begann sein Studium der katholischen Religion zum Diplom Theologen mit einem einjährigen Aufenthalt in Innsbruck. 2014 erfolgte dann die Diakonweihe, ein Jahr später die Priesterweihe.

Umgewöhnung

In den letzten drei Jahren hatte er die Kaplanstelle in Bad Soden-Salmünster inne. Nun ist Sontra sein neues Zuhause. Hier muss er sich zunächst etwas umgewöhnen. „Die Gegebenheiten sind hier etwas anders. Zuvor war ich immer in katholisch geprägten Gebieten, daher bin ich gespannt, wie es anders herum ist. Auch die Strecken sind anders. Die kürzeste Strecke hier war früher meine weiteste”, so der Kaplan, der bereits vor zwei Wochen offiziell eingeführt wurde. Der Empfang sei bisher überall warm und herzlich gewesen, nun beginnt die Einlebungsphase. In seiner Freizeit spielt Kaplan Michael Sippel gerne Fußball, fährt Mountainbike und Ski-Langlauf. Einmal jährlich nimmt er an einem Skimarathon teil. Seit Anfang des Monats ist er zudem vom Bistum zum Diözesan-Beauftragten für Kirche und Sport und zum Diözesan-Präses für katholische Landjugendbewegung ernannt worden.

Offen für Fragen

In den nächsten Wochen will er sich weiter in seine neue Stelle einarbeiten, den Kontakt zur Kita zum festen Grundstein für die Jugendarbeit machen. Für seine Gemeinde steht die Tür immer offen. „Ich stehe jederzeit Rede und Antwort. Sie können mir gerne Fragen stellen.” Dafür erreichen Sie den Kaplan zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros oder nach vorheriger telefonischer Terminabsprache.

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