Kita „Bunte Welt" in Wichmannshausen eröffnet eine Erweiterungsgruppe

Da in der Kita in Wichmannshausen drei Kinder in den letzten Wochen den Status eines Integrationskindes erhielten, ist eine neue Gruppe notwendig. Dadurch hat die Kinder auch wieder freie Plätze.

Wichmannshausen. In der Kindertagesstätte „Bunte Welt” in Wichmannshausen entsteht ab dem 1. Januar 2019 eine Erweiterungsgruppe. Grund ist, dass drei Kinder den Status eines sogenannten „Integrationskindes” erhalten haben. Darunter versteht man Kinder, die die gesteigerte Aufmerksamkeit der Erzieherinnen benötigen. „Durch die Bewilligung dieses Status sind wir dazu verpflichtet, die Gruppengröße auf 20 Kinder zu verringern”, informiert Leiterin Sabine Kühn. Bisher waren in der Regelgruppe (3 bis 6 Jahre) „Schmetterlinge” 25 Kinder, in der Krippengruppe „Kleine Raupen” (1-3 Jahre) 12 Kinder. Die Kinder der Regelgruppe werden nun neu aufgeteilt. „Bei der Aufteilung haben wir die Wünsche der Kinder und entstandene Freundschaften berücksichtigt”, so Köhn. Auch der Name entstand in Zusammenarbeit: „Regenbogengruppe”.

Damit die neue Gruppe einen Aufenthaltsraum zur Verfügung hat, mussten bauliche Veränderungen durchgeführt werden. Der bisherige Ruhe- und Turnraum wird der neue Gruppenraum. Für die Ruhephasen und Sportangebote weicht die Kita nun auf einen Raum des alten Dorfgemeinschaftshauses aus. „Alles ist im gleichen Gebäude, nur ein Stockwerk tiefer. Es musste nichts Neues gebaut werden”, sagt die Leiterin.

Neues Mobiliar wurde angeschafft, eine Schallschutzdecke und neue LED-Beleuchtung eingebaut und der Fußboden aufbearbeitet. „Insgesamt hat uns die Maßnahme 35.000 Euro gekostet”, informiert Bürgermeister Thomas Eckhardt. „Neben den baulichen kommen auch konzeptionelle Veränderungen auf die Kita zu. Wir suchen daher noch weiteres Fachpersonal für 37,5 und 25 Wochenstunden”, so Eckhardt weiter. Eine Ausschreibung für die drei Stellen läuft bereits, Bewerbungen nimmt die Stadt Sontra entgegen.

Bei der Erweiterungsgruppe handelt es sich um eine Übergangslösung, die Maßnahme ist zunächst auf zwei Jahre befristet. „Es gibt konkrete Planungen für zusätzliche Regel- und Krippengruppen in der Kernstadt, denn der Bedarf ist da”, sagt Eckhardt. Die Eltern sind über die Aufteilung und den Umzug in andere Räume informiert, im Januar kann es losgehen.

Rubriklistenbild: © Reichl

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