Musik und Kabarett bei der zweiten Sontraer Comedy Night

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Auch die zweite Comedy Night im Sontraer Bürgerhaus war ein Erfolg.

Sontra -  Wenn die Gäste im Saal als "Pappnasen" und "Luschen" begrüßt werden, die Kirmesstimmung im Bürgersaal angekommen ist und etwa 350 Menschen "don't worry, be happy" singen - dann ist die zweite Sontraer Comedy Night in vollem Gange.

Politische Korrektheit ist dem Ausbilder Schmidt eigentlich völlig egal. Auch Stau auf der Autobahn kann ihm nichts anhaben. Schließlich ist er mit einem Panzer unterwegs. Was ihm jedoch zu schaffen macht ist der Wandel der Bundeswehr in den vergangenen Jahren. "Früher hatten wir noch einen richtigen schweren Einsatzrucksack mit Hartkeksen, heute gibt es den Kampfrucksack Modell 'Uschi'", sagt er und präsentiert einen kleinen pinken Rucksack mit Reißverschluss.

Richtig Stimmung kam dann auf, als Uli Grewe die Bühne betrat und mit seinem Aufnahmegerät eine Show der Extraklasse hinlegte. Ob der Mann von der Losbude, der Ansager am Karussell oder rückwärts gesungene Lieder - Grewe spielt nun mal gerne an seinem Gerät, wie er selber sagt.

Kein Blatt vor den Mund nahm Katharina Schmidt, die über ihre Kindheit als Ergebnis von esoterischem Hippie und Kampfpilot plauderte. Menschliche Beziehung und das Single-Dasein mit Mitte 30 verpackte sie künstlerisch in eigenen Liedern. Warum Sie anstelle einer Mitgliedschaft bei LoveScout eine bei Immobilienscout hat? "Alle, die vorbei kommen, weil sie denken, ein Zimmer wäre frei, zeigen sich von ihrer besten Seite, hören mir ausdauernd bei meinen Problemen zu und geben mir ihre Schufa-Auskünfte. Seitdem bin ich immer in Gesellschaft", sagt sie.

In guter Gesellschaft ist auch Affe Charly. Früher als Türsteher in einem Etablissement auf der Hamburger Reeperbahn beschäftigt, steht er nun mit Frank Lorenz auf der Bühne. "Guten Abend meine Damen, und der Rest. Wir sind Dick und Doof, mein Name ist Charly", begrüßt er die Zuschauer. Und spielt damit bereits auf sein Verhältnis zu Lorenz an. Diesen hält er für doof und dick in einer Person. Außerdem könne er sehr viel besser Englisch sprechen, was er natürlich an Ort und Stelle bewies. So übersetzte er das Wort "Bürgermeister" mit "Burgerking" und den Satz "Die Kuh ist abgehauen" mit "Oxford".

Ein Problem mit seiner Figur hat manchmal auch Ausbilder Schmidt. So verrät der Privatmann Holger Müller, dass das Ausbilder-Tourette im Alltag manchmal doch ausbrechen würde. Und er selbst eigentlich die größte aller Luschen sei.

Nicht viel über sich erzählt hat Herr Niels. Das musste er aber auch nicht, seine Bewegungen haben für ihn gesprochen. Mit sehr viel Körperbeherrschung lehnte er zum Beispiel an einer Theke. Allerdings ohne Theke. In Moonwalk gleichenden Bewegungen präsentierte er sein Programm auf der Bühne. "Oftmals werde ich auch als Bildschirmschoner gebucht", scherzt er.

"Der Mix hat es wieder gemacht. Varieté, Musik und Stand-up Comedy - alles war dabei", resümiert Kai Feige, Geschäftsführer der Jocoon GmbH, die die Comedy Night zum zweiten Mal organisierte. Ob es eine dritte geben wird, ist noch nicht klar. "Vielleicht in einer etwas anderen Form, solange wir etwas Cooles für Sontra auf die Beine stellen", verrät er.

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