Neue Fahrzeuge: Feuerwehren in Breitau und Netra erhalten finanzielle Förderung

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Übergabe für die Breitauer Wehr in Sontra: (v.li.) Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Mutter, Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Wehrführer Stefan Göbel, Georg Krawczyk, Bürgermeister Thomas Eckhardt und stellv. Wehrführer Dirk Schäfer.

Gleich zwei Förderbescheide konnte Europastaatssekretär Mark Weinmeister in der vergangenen Woche übergeben.

Sontra/Netra. Über 60.800 Euro kann sich die Freiwillige Feuerwehr in Breitau freuen. „Sie finden hier eine sehr aktive Wehr, insbesondere im Bereich der Atemschutzträger. Es ist also gut investiertes Geld für die Feuerwehr, das ist es immer“, sagte Bürgermeister Thomas Eckhardt.

„Die Arbeit der Feuerwehr-Kameraden wird zwar in vielen Teilen der Gesellschaft hoch anerkannt, aber die meisten können es sich gar nicht vorstellen, was es heißt, bei der Freiwilligen Feuerwehr zu sein“, so Weinmeister, der damit auf die Einsatzzeiten und die Abrufbarkeit der Ehrenamtlichen eingeht. „Ein neues Auto kann man kaufen, ein neues Haus kann man bauen. Aber Menschen, die sich für die Sicherheit der Bürger einsetzen, kann man nicht kaufen oder bauen. Daher werden wir immer versuchen, finanzielle Abhilfe zu schaffen“, so der Europastaatssekretär. Die Stadt Sontra beschafft für die Freiwillige Feuerwehr Breitau ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF), Das Fahrzeug ersetzt ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W aus dem Jahr 1993.

In Netra: Europastaatssekretär Mark Weinmeister übergibt den Förderbescheid an Bürgermeister Mario Hartmann. Dahinter (v.li.) stellv. Wehrführer Andreas Heger, Wehrführer Daniel Roth, Gemeindebrandinspektor (GBI) Markus Wieditz, stellv. GBI Sascha Brüßler, Landtagsabgeordneter Felix Martin und Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Auch im Ringgau war die Freude über den Bescheid groß. „Es gibt bei fast allen Wehren einen Rückstand in der Beschaffung von neuen Fahrzeugen. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir zukünftig damit verfahren“, sagte Bürgermeister Mario Hartmann hinsichtlich der finanziellen Lage der Gemeinde. Hier wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Netra ein Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 aus dem Jahr 1992 ersetzt. Für das Nachfolgeauto, ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 10, zahlt das Land Hessen einen Zuschuss von 80.800 Euro. „Erst, wenn ein Fahrzeug 25 Jahre im Einsatz war, kann man einen Förderantrag stellen. Daher freuen wir uns, dass es jetzt soweit ist. Auch, wenn das neue HLF erst in etwa zwei Jahren da sein wird“, sagten Wehrführer Daniel Roth und Gemeindebrandinspektor Markus Wieditz.

Sowohl der Bürgermeister als auch der Europastaatssekretär wiesen nochmals auf das wichtige Thema der Aus- und Fortbildungen hin sowie das Thema der Zukunft: die Jugendarbeit. „Es nützt nichts, wenn ich ein Fahrzeug für die Feuerwehr hinstelle, aber es irgendwann niemanden mehr gibt, der es besetzt“, so Weinmeister.

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