Neues Vermarktungskonzept für die Husarenkaserne in Sontra

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Für die Husarenkaserne in Sontra gibt es in den kommenden Monaten ein neues Vermarktungskonzept.

Sontra.Mit dem verkündeten Weiterbau der Autobahn, geht auch die InKomZ (Interkommunale Zusammenarbeit Sontra-Herleshausen-Nentershausen) in der Vermarktung der ehemaligen Husarenkaserne die nächsten Schritte. Denn die Entwicklung als interkommunaler Gewerbepark wird gemeinsam mit den Gemeinden Herleshausen und Nentershausen durchgeführt.Unterstützt werden sie hierbei durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH, vertreten durch Geschäftsführer Siegfried Rauer und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH, vertreten durch den Geschäftsführer Bernd Rudolph.2012 wurde das 24 Hektar große Areal durch die Stadt Sontra von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für 420.000 Euro erworben. Seitdem wurden 1,87 Millionen Euro in die Sanierung und Erschließung des Geländes investiert. 50 Prozent der Investitionssumme für die Erschließungsmaßnahmen stammten aus Fördermitteln des Strukturfonds der EU und des Landes Hessen. Der Erwerb der öffentlichen Flächen und Versorgungsflächen wurden zu 72 Prozent aus Mitteln des Förderprogramms "Stadtumbau Hessen" gefördert. Abzüglich der Einnahmen aus Veräußerung von Einzelflächen für den dort entstandenen Solarplar, hatte die InKomZ einen Betrag von 1,2 Millionen Euro investiert.

Gegenwärtig ist der Gewerbepark vermietet und generiert jährlich 100.000 Euro Mieteinnahmen."Wir wollen eine nachhaltige Vermarktung", sagt  Verbandsvorsitzender Thomas Eckhardt in einem Ortstermin auf dem Gelände der Husarenkaserne. "Unser Ziel ist es, die Wirtschaftskraft der Region nachhaltig zu stabilisieren, zu verbessern und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Deswegen wollen wir Unternehmen ansprechen, die in unsere Region investieren und sich langfristig hier niederlassen. Hiermit möchten wir zusätzlich dazu beitragen, dass gerade auch junge Menschen nach ihrem Studium oder der Ausbildung in die Heimatregion zurückkehren." erläutert Eckhardt weiter.Für die Vermarktung des Gewerbeparks bewilligte die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen für die professionelle Vermarktung bereits 2014 ein Budget von 17.500 Euro.Fünf Agenturen aus der Region wurden eingeladen, um ihr Vermarktungskonzept vorzustellen. Die Entscheidung fiel zu Gunsten der Agentur b3plus GmbH & Co. KG aus Alheim aus.  "Wir wollten den Auftrag nach Möglichkeit in der Region vergeben. Denn es sollte eine Agentur sein, die sich für unsere Region interessiert und mit der wir nicht nur per Telefon kommunizieren können", erläuterte Eckhardt. Bis Ende Juli soll nun die Agentur b3plus ein fertiges Paket liefern.Geschäftsführer Alexander Bestvater ist angesichts der knappen Zeitspanne zuversichtlich: "Das ist zwar sportlich, doch wir werden das schaffen." Landrat Stefan Reuß ist der Meinung: "Die professionelle Aufarbeitung und Darstellung des Gewerbegebietes ist die Grundlage für eine strukturierte Entwicklung der Flächen der ehemaligen Husarenkaserne. Wichtig ist eine vernünftige Entwicklung, die auf Langfristigkeit ausgelegt ist."

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