Professionelle Vermarktung des Husarenparks kann starten

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Mit der Vermarktung des Gewerbegebiets Husarenpark in Sontra kann nun gestartet werden.

Sontra. Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt, der zugleich Verbandsvorsitzender der Interkommunalen Zusammenarbeit (InKomZ) ist, freut sich: Das Präsentationsmaterial für das Gewerbegebiet Husarenpark ist fertig, die professionelle Vermarktung kann nun starten.

Professionelle Unterstützung bei der Erstellung der Vermarktungsunterlagen kam von der beauftragten Agentur b3plus GmbH & Co. KG aus Alheim. Ergebnis ist eine Präsentationsmappe, die einen USB-Stick mit allen Daten zum Park enthält, sowie eine Broschüre über die InKomZ.Von den 205.000 Quadratmetern Gesamtfläche können 170.000 Quadratmeter käuflich erworben werden. Der Kaufpreis pro Quadratmeter liegt zwischen zehn und 20 Euro.Um an potentielle Kunden zu gelangen, wird in kürze eine bundesweite Mailingaktion starten. Nähere Informationen können dann über die Internetseite www.gewerbegebiet-husarenpark.de eingesehen oder telefonisch erfragt werden.Verbandsvorsitzender Eckhardt informiert: "Bis jetzt haben wir noch nichts verkauft, doch erzielen bereits jährlich Einnahmen in Höhe von 120.000 Euro durch die Vermietung einer Teilfläche des Gewerbeparks. Die Einnahmen helfen bei der Amortisierung der bis dato aufgelaufenen Kosten. Für die Zukunft sollen aber in erster Linie Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Autobahnbau der A44 ist hilfreich für die Vermarktung des Gewerbeparks und verbessert die Infrastruktur des Standortes. Wichtig zu wissen ist, dass nicht nur Gewerbeflächen sondern auch Industrieflächen ausgewiesen sind, von denen es im Einzugsgebiet des Kreises kaum noch welche gibt."Für die professionelle Erstellung von Marketingunterlagen entschieden sich die Verbandsmitglieder, da die Darstellung des Gewerbegebietes einen großen Einfluß auf die Wahrnehmung und den Erfolg hat. Fundierte Daten und eine optimale Darstellung der Gegebenheiten sind notwendig, da gegenwärtig eine normale Besichtigung nicht ohne weiteres möglich ist, aufgrund der Zwischennutzung und Bewachung des Geländes. Laut Verbandsvorsitzendem Eckhardt wurde die Präsentationsmappe bewusst in einer offenen Art gestaltet, sodass jederzeit Aktualisierungen ohne großen Aufwand möglich sind. Siegfried Rauer, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Werra-Meißner unterstreicht: "Die Bemühungen, geschehen alle im Schulterschluss mit den Wirtschaftsfördergesellschaften, und unterstützen ungemein bei der Unternehmensakquise.

Die Unterlagen waren Voraussetzung für uns, um weiter für den Husarenpark tätig sein zu können." Landrat Stefan Reuß ist glücklich über den weiteren wichtigen Schritt, der gegangen werden kann: "Eine zügige Vermarktung ist notwendig und soll vorangetrieben werden. Potentielle Kunden werden nun, professionell angesprochen. Ich sehe gute Perspektiven für den Standort, gerade durch den Ausbau der A44 und der daraus resultierenden verkehrlichen Anbindung."500 Mappen liegen nun bereit, um an potentielle Nachfrager versendet werden zu können. Landrat Reuß sieht zuversichtlich in die Zukunft: "Auch das schnelle Internet in Form von Breitband wird kommen. Die Auftragsvergabe steht noch aus, ein Generalunternehmer muss gefunden werden." Auf die Frage hin, ob das Gewerbegebiet Husarenpark dann bevorzugt bedient werden könne, beantwortete er: "Dies kann gerne geprüft und muss besprochen werden. Doch ich werde mich bemühen, dass das Projekt vorrangig mit reingenommen wird."

Extra-Info:2012 wurde das 24 Hektar große Areal durch die Stadt Sontra von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für 420.000 Euro erworben. Seitdem wurden 1,87 Millionen Euro in die Sanierung und Erschließung des Geländes investiert. 50 Prozent der Investitionssumme für Erschließungsmaßnahmen stammten aus Fördermitteln des Strukturfonds der EU und des Landes Hessen. Der Erwerb der öffentlichen Flächen wurde zu 72 Prozent aus Mitteln des Förderprogramms "Stadtumbau Hessen" gefördert. Abzüglich der Einnahmen aus Veräußerung von Einzelflächen für den dort entstandenen Solarplar, hatte die InKomZ einen Betrag von 1,2 Millionen Euro investiert. Für die Vermarktung des Gewerbeparks bewilligte die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bereits 2014 ein Budget von 17.500 Euro, bei förderfähigen Kosten von 35.000 Euro.

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