Projekt „Glück-Auf-Radweg" ist gestartet

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Die Mitglieder des Arbeitskreises haben das Projekt „Glück Auf Radweg“ offiziell gestartet.

Der Radweg wird Cornberg, Nentershausen und Sontra verbinden, bestückt mit Informationen zur Bergbau-Geschichte.

Sontra/Cornberg/Nentershausen - 35 Kilometer lang wird er sein, der Radweg, der die Kommunen Sontra, Cornberg und Nentershausen verbindet. Doch es ist nicht einfach nur ein Radweg. Es ist ein Weg, der die bedeutsame Geschichte des Bergbaus in dieser Region erlebbar macht, und zwar über Kreisgrenzen hinaus. „Die Bergbautradition wurde schon immer interkommunal gelebt, ohne Grenzen“, sagte Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt zum offiziellen Projektstart in der vergangenen Woche. Aus allen drei Kommunen arbeiten neben den Bürgermeistern einige engagierte Bürger mit und bringen authentische Erfahrungen und Erlebnisse ein. „Ohne Sie geht es nicht. Der Bergbau ist nicht nur Tradition, sondern auch Grundlage des Wohlstandes von Heute. Daher freut es mich, mit Ihnen gemeinsam den Radweg auf die Spur zu bringen“, sagte Landrat Stefan Reuß (Werra-Meißner-Kreis).

So sieht die geplante Streckenführung aus.

An mehreren Stationen des Weges sollen Schilder und Tafel über die Bergbautradition und auch über geologische Besonderheiten aufmerksam machen. Dafür zuständig ist der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land. „Der Höhenunterschied beträgt 200 Meter. Es geht durch hügelige Landschaften des Richelsdorfer Gebirges und durch den Geo-Naturpark. Er ist daher auch als E-Bike-Radweg konzipiert mit einzelnen familienfreundlichen Abschnitten“, sagt Diethard Lindner vom Geo-Naturpark. Ladesäulen für die Bikes soll es auch geben. Bei der Planung wird bereits vorhandene Infrastruktur genutzt, teilweise wird neu ausgebaut. 40.000 Euro werden insgesamt investiert, rund 25.000 Euro davon werden von dem LEADER Programm aus beiden Landkreisen gefördert. Den Rest tragen die Kommunen anteilig an der Wegstrecke.

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