Rücksicht auf Wild nehmen: Hinweisschilder sensibilisieren zum richtigen Verhalten im Wald

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(V.li.) Johannes Raes (Jagdpächter), Thomas Eckhardt (Bürgermeister Stadt Sontra) und Hans Dannenberg (Jagdpächter).

Neue Hinweisschilder in und um Sontra sensibilisieren Naturfreunde über das richtige Verhalten im Wald.

Sontra - Im Frühling gleichen Wald und Flur einer großen Kinderstube. Hase, Hirsch, Ente, Reh oder Wildschwein: Viele heimische Wildtiere bringen in den Frühjahrsmonaten ihren Nachwuchs zur Welt und brauchen viel Ruhe. Deshalb sind sie gerade jetzt besonders schutzbedürftig. Viele Menschen im Werra-Meißner-Kreis schätzen die schöne Natur und sind in den Wäldern unterwegs. Hierbei sind zwingend einige Regeln zum Schutz der Waldbewohner zu beachten.

„Bitte nehmen Sie Rücksicht auf’s Wild! Diese Botschaft vermitteln jetzt örtliche Jagdpächter für das Revier Sontra mithilfe neuer Hinweisschilder“, sagt Thomas Eckhardt, Bürgermeister der Berg- und Hänselstadt. „Besonders während der Corona-Pandemie sind die Schilder sehr wirksam, wenn es Spaziergänger nach draußen treibt“, so der Verwaltungschef.

Damit alle Jungtiere problemlos aufwachsen können, wird um Rücksicht und Einhaltung einiger einfacher Verhaltensregeln gebeten. Eine Ricke mit Kitz im Mittelpunkt des Schildes sorgt als Hingucker für das Interesse des Besuchers. Farbige Abbildungen unterstützen die Hinweise wie „Kein Feuer machen“, „Keinen Müll hinterlassen“ und „Hunde an die Leine“. Wildtiere halten sich besonders gern im Dickicht der Wälder oder im hohen Gras auf. „Es ist daher erforderlich, diese Ruhezonen zu meiden und die Wege nicht zu verlassen“, appelliert Eckhardt. Vor allem freilaufende Hunde können eine Gefahr für trächtige Tiere und brütende Vögel sowie deren Nachwuchs darstellen. Vierbeiner sollten deshalb in diesen Bereichen am besten an die Leine.

Durch die neuen Schilder, die auch in den Sontraer Stadtteilen aufgestellt werden, möchte die Stadt Sontra gemeinsam mit Unterstützung von Hessen-Forst und den jeweiligen Jagdpächtern auf einige Schutzmaßnahmen für Waldbewohner aufmerksam machen. Gemeinsame Achtsamkeit zum Schutz des Waldes und seiner Bewohner ist ein wichtiges Gebot, auch in Zeiten der Corona-Pandemie.

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