Sontra: Stadt und Schule planen Kinder- und Jugendhilfebeirat

Planen gemeinsam die Gründung eines Kinder- und Jugendbeirates: (v.li.) Pädagogischer Leiter Ludger Arnold, Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Mutter, Jonas Gerlach und Anna Küffel von der Schülervertretung und Bürgermeister Thomas Eckhardt.
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Planen gemeinsam die Gründung eines Kinder- und Jugendbeirates: (v.li.) Pädagogischer Leiter Ludger Arnold, Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Mutter, Jonas Gerlach und Anna Küffel von der Schülervertretung und Bürgermeister Thomas Eckhardt.

Noch in dieser Woche soll in Sontra ein Kinder- und Jugendhilfebeirat gegründet werden.

Sontra. Die Stimme der Jugend in die Politik bringen  – das ist das Ziel des Kinder- und Jugendhilfebeirats in Sontra, den die Stadt gemeinsam mit der Adam-von-Trott-Schule ins Leben rufen möchte. Bereits 2004 gab es eine Richtlinie für ein solches Projekt, damals waren die formalen Vorschriften allerdings nicht realisierbar."Die Richtlinie ist nicht in Stein gemeißelt, sondern soll mit Leben gefüllt werden. Damit einher gehen auch gewisse Änderungen", stellt Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Mutter klar.Nun konnte er sich mit Bürgermeister Thomas Eckhardt, dem pädagogischen Leiter der Schule, Ludger Arnold, und einigen Schülern der Schülervertretung über die Entwicklung dieses Beirats austauschen."Uns ist es wichtig, die Meinungen von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungen einzubeziehen. Sie ist wichtig, um Anreize zu schaffen, junge Leute in Sontra zu halten. Es sollen Projekte entstehen, die eine zusätzliche Identifikation mit Sontra bewirken", führt der Bürgermeister an.  Zu Grunde liegt dem Plan eine Befragung der Schüler der Adam-von-Trott-Schule, die deutlich zeigte, dass Kinder und Jugendliche mitgestalten wollen.

Beirat erhält eigenes Budget

Um dem Beirat Verantwortung zu übertragen und das Engagement zu fördern, soll ihm in 2017 ein Budget im Haushalt von 2.000 Euro zur Verfügung gestellt werden, über das er selbst entscheidet. Einen positiven Nebenerfolg dieser Gründung  sehen die Verantwortlichen in der Vernetzungsfunktion: Synergieeffekte können zu Verknüpfungen und Zusammenarbeiten mit örtlichen Vereinen führen.

Die Gründungsversammlung ist für diese Woche geplant. Bis zu 20 Kinder und Jugendliche zwischen 10 bis 18 Jahren können in den Beirat gewählt werden.

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