Studenten entwickelten über 50 Projekte für das Projekt „Sontra 2030"

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Aus dem Projekt der Universität Kassel und der Stadt Sontra sind über 50 Projekte entstanden. Einige davon haben die Studenten am Montag im Bürgerhaus präsentiert.

Sontra - Über 50 Projekte haben Studenten der Universität Kassel in den vergangenen Monaten für das Projekt „Sontra 2030” erstellt. Einige davon haben sie am vergangenen Montag im Bürgerhaus Sontra der Öffentlichkeit präsentiert. „Ich danke Ihnen allen, dass Sie sich der Herausforderung gestellt haben und so viele tolle Ideen dabei entstanden sind. Jetzt ist die richtige Zeit, um Veränderungsprozesse zu erzeugen und die Weichen für die Zukunft zu stellen”, so Bürgermeister Thomas Eckhardt.

Bahnhofsvorplatz

Dass es richtig sei, einen Blick von außen zuzulassen, der völlig neutral auf gegebene Zustände blickt, zeigt sich bei der Lösung des „Tunnel des Schreckens”. So schlagen die Studenten ein Konzept vor, dass mehr Begrünung, eine großzügige Barrierefreiheit und eine Fußgängerachse in die Innenstadt vorsieht. „Es geht vor allem darum, neue alternative Konzepte zu finden, die auf die demografische Struktur angepasst sind. Und darum, neue Impulse für Lebendigkeit der Stadt zu geben”, so die Studenten.

So gibt es unter anderem ein Lichtkonzept, das den Altstadtcharakter und die Historie der Stadt hervorheben soll. Durch dieses Lichtkonzept könnten die Straßen „Alte Mühle”, „Niederstadt”, „Braugasse” und „Herrengasse” zu einer innerstädtischen Verbindungsachse werden. Als neue Lichtquellen schlagen die Studenten hier Bodenspots vor, die besondere Elemente der Stadt hervorheben können.

Das Element Wasser

Um das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Bewohner und Bürger zu steigern, haben die Studenten ein Projekt entwickelt, dass einen zweiten Arm der Sontra vorsieht. Dadurch entstünde ein Inselcharakter, der mit zusätzlichem Platz für Kinder, Familien und Touristen genutzt werden könnte.

Auch der Naturteich könnte in diese Planungen einbezogen werden. In Zusammenarbeit mit den Anwohnern könnte zudem der Mühlbach so umgestaltet werden, dass er für eine freizeitliche Nutzung zur Verfügung steht. Auch für den Innenstadtcharakter mit dem typischen Fachwerk, aber auch mit nicht zukunftsfähigen Bauten haben die Studenten eine Lösung entwickelt, die auf mehr Raum für die Anwohner, insbesondere mit Grünflächen abzielt.

Zusätzlich haben sie ein Nutzungskonzept für das Gelände der Regenbogenschule, das Ende des Jahres durch die Errichtung des Schulcampus nicht mehr genutzt wird, entwickelt. Wie dieses aussieht und weitere Projekte, stellt Ihnen der SONTRAER STADTKURIER in der nächsten Print-Ausgabe vor.

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