Geschichte aufarbeiten: Clarita-von-Trott-Tagung startete in Sontra

Clarita-von-Trott-Tagung in der Adam-von-Trott-Schule in Sontra
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Clarita-von-Trott-Tagung in der Adam-von-Trott-Schule in Sontra

Erster Teil der Tagung zum 100. Geburtstages von Clarita von Trott fand in Sontra statt. Die Witwe des Widerstandskämpfers Adam von Trott hatte sich zeitlebens für die Bewahrung der Ziele ihres Mannes, für Frieden und internationale Versöhnung eingesetzt.

Sontra. Am Freitagmorgen konnte Susanne Hermann-Borchert, Schulleiterin der Adam-von-Trott-Schule nicht nur zahlreiche Schüler, sondern auch viele Gäste zur Eröffnung der Tagung anlässlich des 100. Geburtstages von Clarita von Trott begrüßen. Neben den Töchtern der Trott-Witwe, Prof. Dr. Clarita Müller-Plantenberg und Verena Onken-von Trott, zählten auch der Landtagsabgeordnete Dieter Franz, Bürgermeister Thomas Eckhardt, Dekan Dr. Martin Arnold und Weggefährten der Clarita von Trott wie die Regisseurin Hava Kohav Beller (Dokumentation „Das ruhelose Gewissen", Anm. der Red.) und der Schriftsteller Giles MacDonogh, der die erste Biografie über Adam-von-Trott verfasste.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass der erste Tag der großen Veranstaltung in unserer Schule stattfindet", so Hermann-Borchert. Die Schüler hatten in den letzten Wochen in verschiedenen Arbeitsgruppen an der Biographie der Witwe Adam von Trotts gearbeitet. So entstand in der Aula der Schule ein Zeitstrahl, der die Geschichte von 1917 bis 2017 anhand von Gesellschaft, Politik und Kultur nachbildet. „Man merkt den Schülern die intensive Beschäftigung mit meiner Mutter und der Zeit, in der sie gelebt hat, an", so Clarita Müller-Plantenberg, die sich in einer emotionalen Begrüßung für die Zusammenarbeit bedankte. Es sei ihrer Mutter immer ein großes Anliegen gewesen, den Schatz des Widerstandes auch an die jüngere Generation weiter zu geben.

Auch der Pädagogische Leiter, Ludger Arnold ist „stolz, froh und glücklich, dass diese Tagung in diesem Rahmen stattfinden kann und den Schülern das Thema Nationalsozialismus und Widerstand näher bringt". Bei einem Rundgang konnten die Schüler mit den anwesenden Zeitzeugen diskutieren und ihnen ihre Arbeit der vergangenen Wochen vorstellen.

Die Tagung, die am Samstag und Sonntag in Imshausen fortgeführt wurde, wurde von der Stiftung Adam von Trott in Kooperation mit der Adam-von-Trott-Schule und der Universität Göttingen veranstaltet und von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung mit einem Klavierstück einer Schülerin und dem Schulchor.

Im Rahmen der Veranstaltung konnte zudem ein Reisekoffer der Familie Tiefenbacher, aus der Clarita von Trott stammt, enthüllt und vorgestellt werden. Der Koffer ist vor einiger Zeit aus Hamburg nach Sontra gekommen und wird nach der Tagung in den Besitz der Stiftung gegeben.

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