SG Herleshausen/Eisenach gewinnt Meisterschaft in der Volleyball-Verbandsliga

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Schrieben eine einmalige Erfolgsgeschichte: (hinten v.li.) Tobias Schucht, Jensen Zlotowicz, Ingo Böhme, Johannes Aßmann, (vorne v.li.) Christoph Müller (Volleyball-Sektionsleiter), Richard Horlbeck, Dietmar Jakuscheit, Markus Dach und Bürgermeister Burkhard Scheld. Es fehlten: Andreas Neitzel, Dominik Krause und Jörg Krauße.

Herleshausen empfängt die Erfolgsmannschaft.

Herleshausen. „Das war ein Abend, den unsere Halle so noch nicht erlebt hat”, sind sich die Spieler und Trainer der Spielgemeinschaft Herleshausen/Eisenach sicher. 150 Zuschauer verfolgten mit, wie das Volleyball-Team an ihrem vorletzten Spieltag die Meisterschaft in der Verbandsliga sicher konnte. Um diesen sportlichen Erfolg Revue passieren zu lassen, trafen sich die Spieler nun im Dorfgemeinschaftshaus in Herleshausen. Vor zwei Jahren fast das Volleyball-Ende Dass es einen solchen Sieg zu feiern gibt, hätte vor zwei Jahren wohl niemand geahnt, denn auf Grund von Personalmangel drohte die Auflösung der Mannschaft und damit das Ende des Volleyball in Herleshausen.

Vor zwei Jahren kurz vor der Auflösung

Durch Zufall kam es zur Fusion mit der SV Wartburgstadt Eisenach, der dieselben Probleme hatte. Nun ist das Team in der zweiten Saison ungeschlagen in Thüringens höchste Liga aufgestiegen. Für die Herleshäuser Spieler ist der Aufstieg eine ganz neue Erfahrung: So hoch haben sie noch nie zuvor gespielt.„Unser Erfolg resultiert aus einem kontinuierlichem Prozess und vielen Trainingseinheiten. Die Chemie stimmt einfach, die Spieler harmonieren. Kompetenzgerangel gibt es bei uns nicht”, so Tobias Schucht, Trainer der Volleyball-Mannschaft des TSV Herleshausen.

In Thüringens höchste Liga aufgestiegen

Anerkennung an die sportliche Leistung gibt es auch vom Herleshäuser Bürgermeister Burkhard Scheld. „Dieser sportliche Erfolg ist etwas Besonderes, denn es gibt wohl kaum eine andere Mannschaft, in der Ost und West so erfolgreich zusammengewachsen sind.”

Für die nächste Saison, die am 16. September beginnt, hat sich die SG hohe Ambitionen gesetzt. Minimalziel sei es, nicht wieder abzusteigen. Unterstützt wird das Team dabei unter anderem durch Neuzugänge aus Gotha, die wieder in ihrer Heimat Volleyball spielen werden.

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