Spendenübergabe: 700 Euro für den Förderverein zugunsten der Werraland Werkstätten

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Geldspenden statt persönlicher Geburtstagsgeschenke"Schon bei der Planung meines 80. Geburtstages stand für mich fest, dass ich keine persönli

Geldspenden statt persönlicher Geburtstagsgeschenke

"Schon bei der Planung meines 80. Geburtstages stand für mich fest, dass ich keine persönlichen Geburtstagsgeschenke bekommen möchte", berichtet Ingrid Huhn aus Weidenhausen, die am 8. März (Weltfrauentag) ihren Jubeltag mit zahlreichen Gästen auf KOCHSBERG feierte. "Stattdessen bat ich um Geldspenden für eine soziale Einrichtung." Da sie gerne ein soziales Projekt in der Region fördern wollte, fiel ihr Blick auf den Förderverein zugunsten der Werraland Werkstätten, bei dem sie selbst Mitglied ist. "Dieser Verein leistet eine überaus verantwortungsvolle Aufgabe", lobt die Jubilarin das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder und vor allem des Vorstandes. "Denn er setzt sich ein für die Förderung von Menschen mit Behinderung."

Kneippsche Kur: das Rezept für lange Gesundheit

 Kurz nach der Geburtstagsfeier fand die Spendenübergabe statt, bei der Ingrid Huhn dem Vorstand des Fördervereins 700,00 Euro für wohltätige Zwecke überreichte. Um auf diese Summe zu kommen, hatte die 80-Jährige "aus eigener Tasche" aufgerundet. "Das Geld soll für aktuelle Projekte eingesetzt werden", wünscht sich die Jubilarin. Schön wäre aber auch die Anschaffung eines Armbade-Beckens im Außenbereich, das für Kneippsche Anwendungen genutzt werden könnte. Ein Grund dafür ist, dass Ingrid Huhn aufgrund eigener, positiver Erfahrung auf die Kneipp-Therapie nach Pfarrer Sebastian Kneipp schwört. Sie selbst ist wegen regelmäßiger Anwendung von Kneippgüssen und "dem beliebten Wassertreten" immer noch fit und voller Energie – und das mit 80 Jahren.

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!"

 "Allgemein sollte man auf sich achten, auch was die Ernährung und den Lebenswandel angeht", so ihre Antwort auf die Frage nach dem Rezept für eine derartige Vitalität im Alter. Ergänzend fügt Ingrid Huhn den Optimismus und die Lebensfreude hinzu. Diese seien ihr jeden Tag Ansporn, ihre Aufgaben in Angriff zu nehmen. Ihr Optimismus habe auch zu ihrem Entschluss beigetragen, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Frei nach dem Motto "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". "Im Laufe meines Lebens habe ich festgestellt, dass es glücklich macht, wenn man andere glücklich macht."

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