,Stein im Wasser muss Kreise ziehen''

Eine Chance durch Weiterqualifikation in Pflegeberufen Fu zu fassenAls wichtige Einrichtungen der Region Hessen/Thringen bezeichnet

Eine Chance durch Weiterqualifikation in Pflegeberufen Fu zu fassen

Als wichtige Einrichtungen der Region Hessen/Thringen bezeichnete Landtagsvizeprsident Lothar Quanz in Begleitung von Peter Schill, Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes Witzenhausen und SPD-Fraktionssprecherin Ute Grimminger bei einem Besuch die beiden Einrichtungen der DEULA und des Kompetenzzentrums HessenRohstoffe (HeRo) in der vergangenen Woche. Die DEULA habe sich als Fortbildungsstandort etabliert. Sie biete neben der bekannten berbetriebliche Ausbildung in Landwirtschaft, Produktionsgartenbau, Garten- und Landschaftsbau jngst auch im Pflegebereich eine Ausbildung fr Frauen an, wie der Einrichtungsleiter Dr. agr. Klaus Schrter erklrte. Die demografische Entwicklung geht weiter einher mit Betreung und Begleitung lterer Menschen. Das ist eine Chance durch Weiterqualifikation in Pflegeberufen Fu zu fassen, so Schrter weiter. Zwlf Frauen werden darauf vorbereitet spter im Bereich der Seniorenbegleitung ttig zu werden. In der DEULA htten sie laut Schrter die Gelegenheit mit zuknftigen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.Quanz lies es sich nicht nehmen auch mit Elisabeth Apel, Geschftsfhrerin des Kompetenzzentrums HeRo, zu sprechen. Die energetische und stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe hat sich HeRo auf die Fahnen geschrieben. 20 Mitarbeiter stoen von hier aus wirtschaftskreislufe an, sorgen fr die Vernetzung mit anderen Verbnden, riefen vor zwei Jahren eine Bildungssinitiatve mit Schulen ins Leben, um jungen Menschen das Zusammenspiel von Nachhaltigkeit, Konsumverhalten und Umweltschutz nher zu bringen. In Zukunft werde HeRo seine Ttigkeiten auf diesem Gebiet auf ganz Hessen bertragen, indem man drei Regionalstellen einrichte, erklrte Apel. Unser Ziel ist es neben dem Aufklrungsaspekt bis 2020 20 Prozent der Energie aus nachwachsenden Rohstoffen zu erzeugen, sagte die Geschftsfhrerein. Apel, die aus der Region Hersfeld/Rotenburg stammt, sehe im Hinblick auf die ansssigen Ingenieurbros, der Universitt Kassel und dem Deutschen Institut fr Tropische und Subtropische Landwirtschaft (DITSL) sehr viel Potential in der Kirschenstadt. Eine solch geballte Schlagkraft ist sonst nirgendwo in Deutschland zu finden. Man sollte die Krfte bndeln, bevor uns andere Stdte den Rang ablaufen, appellierte Apel. Auerdem solle man zeigen, was man habe. Die Nutzung eines Nah-Wrmenetzes unter kologischen Aspekten knne Auenstehenden ein bessers Bild der Stadt und ihren angesiedelten Kompetenztrgern vermitteln. Dem stimmte Quanz zu: Der Stein wurde ins Wasser geworfen jetzt muss er Kreise ziehen. Es lge nun an den lokalpolitischen Akteure entsprechende Beschlsse zu fassen.

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