„Stimmung war genial!“

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Veranstalter Dieter Buhl von der Musikagentur ReBu (2.v.li.) hat mit den Schuerzenjaegern und Lokalmatador Michele Grabowski (5.v.li.) ein goldenes Haendchen bewiesen. Fotos: Liese

Schürzenjäger lieferten zum Johannisfest einen Auftakt nach Maß – das Zelt füllte sich aber nicht mal zur HälfteEschwege. Eins stand nach

Schürzenjäger lieferten zum Johannisfest einen Auftakt nach Maß – das Zelt füllte sich aber nicht mal zur Hälfte

Eschwege. Eins stand nach dem Auftritt der Schürzenjäger beim Johannisfest-Auftakt auf dem Eschweger Werdchen fest: Sowohl Band, als auch Veranstalter und Publikum waren mit der Stimmung im Zelt mehr als zufrieden. "Die Stimmung war absolut genial, und es hat richtig viel Spaß gemacht, hier mit den Leuten zu feiern", sagte Frontmann Stevy, der sich mit seiner Gruppe so richtig ins Zeug legte, um im Festzelt einzuheizen. Mit Erfolg! Denn spätestens nach dem bekannten Hit "Schürzenjägerzeit" hielt es keinen mehr auf seinem Platz und die Menge tanzte und sang mit und sorgte so für einen gebührenden Start zum Fest der Dietemänner. "Wir denken, dass wir mit den Schürzenjägern die richtige Entscheidung getroffen haben", so Dieter und Renate Buhl von der Musikagentur ReBu in Reichensachsen, die bereits jetzt eine Zusage für weitere Auftritte der sechsköpfigen Band haben. "Wir kommen gerne jederzeit wieder hier nach Eschwege", so Alf alias Alfred Eberharter jun., der während einer kleiner Verschnaufpause ein Schlagzeugsolo hinlegte, das seinesgleichen sucht.

Zuvor hatte Bürgermeister Alexander Heppe mit Festwirt Stefan Hendrich das Fest der Feste in der Kreisstadt offiziell eröffnet. "Ich versprech’ Euch nicht zu viel: Johannisfest ist ein Gefühl", so zwei Zeilen aus dem Gedicht vom ersten Mann der Stadt, der dieses Gefühl – das Wir-Gefühl – liebt und lebt. "Jetzt folgt des Gedichtes Rest: "Eröffnet ist’s Johannisfest", trug Heppe abschließend vor und hob dann zusammen mit Festwirt Stefan Hendrich und dem gesamten Publikum das Glas, um dann den Weg frei zu machen für Michele Grabowski. Der Lokalmatador, der bereits im vergangenen Jahr viele Herzen im Sturm erobert hatte, stand dieses Mal als Hauptakt vor den Schürzenjägern auf der Bühne und sorgte mit dem "Dietemannslied" für einen absoluten Höhepunkt des Abends.

Doch trotzdem schauen die Veranstalter mit einen lachenden und einem weinenden Auge auf den Johannisfest-Auftakt. Denn bei gerade mal rund 1.000 Besuchern – in das Zelt passen insgesamt 2.500 Besucher – machen Renate und Dieter Buhl trotz exzellenter Stimmung beim Publikum einen Draufleger. "Der Donnerstag hat sich verändert. Die Leute können es sich trotz der gesenkten Eintrittspreise nicht mehr leisten, fünf Tage lang zu feiern", so Buhl, der einen deutlichen Trend erkennt. "Die Eschweger treffen sich am Donnerstag meist in den Straßen oder zum Kränzewickeln und selbst die Ehrengäste bleiben aus", so der Veranstalter, der im kommmenden Jahr das finanzielle Risiko nicht mehr tragen wird.

Und somit steht am Ende noch etwas fest: Es muss sich etwas ändern am Johannisfest-Donnerstag!

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