Stürmischer Applaus für die große, alte Dame der Eschweger Sozialdemokratie

Thorsten Schaefer-Guembel zeichnete Juergen Zick mit der Willi Brandt-Medaille aus, die hoechste Auszeichnung, die die SPD an ihre Mitglieder zu vergeben hat. Foto: Winter
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Thorsten Schaefer-Guembel zeichnete Juergen Zick mit der Willi Brandt-Medaille aus, die hoechste Auszeichnung, die die SPD an ihre Mitglieder zu vergeben hat. Foto: Winter

"Ausverkauft" mit 170 Gästen war der Festsaal des Restaurants "Amelie" zur 125 Jahr-Feier des SPD Ortsvereins Eschwege. Und zahlr

"Ausverkauft" mit 170 Gästen war der Festsaal des Restaurants "Amelie" zur 125 Jahr-Feier des SPD Ortsvereins Eschwege. Und zahlreich vertreten war die sozialdemokratische Prominenz. Angeführt von Hessens Parteichef Thorsten Schäfer-Gümbel über den Bundestagsabgeordneten Michael Roth, die große alte Dame der heimischen SPD, Erika Wagner, Landrat Stefan Reuß, den Vizepräsidenten des Hessischen Landtags, Lothar Quanz, Kreistags-Spitzenkandidatin Helga Först, Eschweges Ehrenbürgermeister Jürgen Zick, der SPD-Chef der Kreisstadt, Alexander Feiertag, Stadtkämmerer Reiner Brill, der Vorstand der Kreis-SPD um Andreas Nickel und Petra Strauß.

Gefehlt hat am Sonntagabend kaum ein Genosse, aber einer dann doch: Karl "Charly" Montag, Eschweges Stadtverodnetenvorsteher, liegt zur Zeit mit einem Bandscheibenvorfall in der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau. Ihm sollte genau wie es bei Jürgen Zick geschehen ist, die Willi Brandt-Medaille verliehen werden, die höchste Auszeichnung, die die SPD an ihre Mitglieder zu vergeben hat.

Mit dabei beim großen roten Festakt waren auch Polizeichef Thomas Beck und Werraland-Werkstätten-Boss Gerd Hoßbach, der aus Aufzeichnungen seines Urgroßvaters und SPD-Urgesteins Friedrich Hoßbach las.

Aber es drehte sich nicht alles um die aufreibende und bewegende Geschichte der Sozialdemokraten in Eschwege, deren erste führende Köpfe Fritz Müller und Wilhelm Hugo waren, sondern natürlich stand auch die aktuelle Situation und die anstehenden Kommunalwahlen im Fokus. So sagte Schäfer-Gümbel, dass der 27. März ein guter Tag sei, um das Glas wieder ein bisschen voller zu machen. Gar stehenden Applaus erntete Erika Wagner für ihre kämpferischen Worte, die sich vor allem eines wünschte mit Blick auf Eschweges CDU-Bürgermeister Alexander Heppe: "Wenn ich mir eines wünschen darf, wenn ich einen Wunsch frei habe, dann hat Eschwege bald wieder einen sozialdemokratischen Bürgermeister."

Heppe, der schwarze Einzelkämpfer im roten Genossen-Meer, bat um Nachsicht, dass er diesen Wunsch nicht teilen könne, sammelte aber Pluspunkte mit seiner extra ausgewählten roten Krawatte.

Nicht vergessen wurde am Sonntagabend ein Vorreiter der SPD im heimischen Kreis: Eitel O. Höhne. Groß war die Freude nicht nur bei Festredner Jürgen Zick, dessen Ehefrau Helga Höhne begrüßen zu dürfen.

Freude herrschte aber am Sonntag bei allen anwesenden Sozialdemokraten, denn sie feierten nicht nur ein großes Jubiläum sondern stimmten sich mit ihrem hessischen Parteichef Schäfer-Gümbel auch auf die anstehendden Kommunalwahlen ein.

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