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Von DIANA WETZESTEIN Wanfried. Whrend einer Brgerversammlung im Saal des Hotels ,Zum Schwan am vergangenen Freitagabend, prse

Von DIANA WETZESTEIN

Wanfried. Whrend einer Brgerversammlung im Saal des Hotels ,Zum Schwan am vergangenen Freitagabend, prsentierte Landrat Stefan Reu neueste, alarmierende Zahlen ber den Bevlkerungsrckgang im Werra-Meiner-Kreis.

Dennoch erachtet der Landrat die allgemeine Situation als nicht so schlecht. Entwicklungspotential sei vor allem im Tourismus, den regenerativen Energien und als Wohnort fr Pendler zu sehen. Auch der Weiterbau der A44 stehe auf dem Programm des Kreises.

Dem 90 Minuten Vortag schloss sich eine Fragerunde mit den 110 Gsten dieser Veranstaltung an. Die Frage, ob der Landrat die Verwaltungen der Stdte und Gemeinden als gefhrdet ansehe, verneinte Reu und wies eine mgliche Diskussion zu diesem Thema zurck.

Investor fr Bode gesucht

Brgermeister Wilhelm Gebhard konnte seinen Brgern hingegen gute Nachrichten und gelungene Lsungsanstze prsentieren. 1990 gab es noch 1310 sozialversicherungspflichtige Arbeitspltze in Wanfried, 2004 waren es nur noch 700 und im letzten Jahr sind es wieder 720.

Dringend sucht er nach einem Investor fr die leerstehenden Fabrikhallen der ehemaligen Strickerei Bode. Dies ist einer von 15 Punkten seines Vermarktungskonzeptes fr realisierbare Konzepte. Unter ihnen steht auch die Internetvermarktung leerstehender Wanfrieder Huser in Zusammenarbeit mit der Brgergruppe. Fr derlei Konzepte haben der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung einen Etat von 5.000 Euro bereitgestellt. Der Kreis schafft Rahmenbedingungen, wir handeln danach, sagte Gebhard.

Der Applaus der Gste zeigte die Akzeptanz der Brger ber die Bemhungen und Lsungen von Landrat der Brgermeister.

Gebhard sagte im Anschluss der Brgerversammlung gegenber dem MARKTSPIEGEL: Eine gelungene Brgerversammlung fr die Brger. Die Informationsveranstaltung diente mir als Brgermeister, meine Plne und Zielsetzungen zu erlutern, um so eine mglichst groe Akzeptanz bei den Brgerinnen und Brger fr den eingeschlagenen und zugleich erfolgreichen Weg der Vermarktung zu erreichen. Fr diesen Weg bin ich gewhlt worden. Von Vermarktung habe ich schon beim Brgermeisterwahlkampf gesprochen es scheint ja auch zu funktionieren.

Der Landrat und ich gehren zur jungen Generation und sind gar nicht so weit in unseren Ansichten auseinander, wie man erkennen konnte.

Er hat ja auch gesagt, dass der Kreis nur die Rahmenbedingungen schaffen kann und die Kommunen selbst handeln mssen. Das wir konsequent und aktiv handeln und im Kreis weit vorne sind, ist deutlich geworden.Ich denke, die Brger waren begeistert.

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