7:4 für den Teufel!

Von SONJA LIESE Meiner/Gut Mnchhof. Historisches Ambiente, leckere Dfte, abwechslungsreiches Programm und einen Blick hinter die ,K

Von SONJA LIESE

Meiner/Gut Mnchhof. Historisches Ambiente, leckere Dfte, abwechslungsreiches Programm und einen Blick hinter die ,Kulissen nmlich in das alte Herrenhaus lockten am Sonntag die Besucher auf das Gut Mnchhof in der schnen Gemeinde Meiner. Unsere Erwartungen wurden nicht nur erfllt, sondern sogar bertroffen, resmierte ein zufriedener Matthias Roeper, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Meiner, der sich im Vorfeld einen Besucheransturm von 5.000 Besuchern erhoffte. Und die Hoffnungen wurden erfllt, denn auf dem historischen Hof, der erstmals 876 in den Geschichtsbchern erwhnt wurde, herrschte reges Treiben. Die heimischen Spezialitten und kulinarischen Leckerbissen wurden geradezu ,inhalliert, sodass manche Angebote bereits am Nachmittag ausverkauft waren.

Doch bei der Vielfalt an Ausstellern konnte man sich sicher sein, dass man an anderer Ort und Stelle etwas Leckeres kredenzt bekam wie beispielsweise die altbewhrte regionale Spezialitt Weckewerk mit sauren Gurken und Kartoffeln vom Heimatverein Abterode, der sich mit seinem Stand gleich am Eingang des Mnchhofes prsentierte. So isst Meiner ein Motto, das die Gste aus Nah und Fern sich zu Herzen nahmen. Wie Meiner ist, das konnten die Besucher beispielsweise an den vielen Infostnden der einzelnen Ortsteile erfahren oder etwa bei den kleinen und groen Showeinlagen auf der Bhne oder auf dem Hof wie beispielsweise die spektakulre Diensthundevorfhrung von ,ProDogTra oder die Prsentation von der Herstellung von Holzhackschnitzeln von der Mnchhof Energieholz GmbH.

Doch das war lngst nicht alles. Auch das alte Herrenhaus weckte die Neugier von Alt und Jung so sehr sogar, dass die Leute zum Teil drauen warten mussten, damit es drinnen nicht zu voll wurde. Ich habe bis zum Nachmittag schon mindestens 20 Mal die Geschichte vom Gut Mnchhof und vom Herrenhaus erzhlt, so Dietmar Just, Vorsitzender des Heimatvereins Alberode und ,Profi in Sachen Mnchhof, der fast in der Mitte des Werra-Meiner-Kreises liegt.

Aber nur fast! Den richtigen Mittelpunkt, den hat Hans Jrgen Bubenik vom Amt fr Bodenmanagement ermittelt, und der liegt nur wenige Fuminuten vom Gut Mnchhof entfernt. Was lag da ferner als die Veranstaltung zu nutzen, um den offiziellen Mittelpunkt noch offizieller zu machen. Wir haben eine neue Mitte. Das ist wunderbar, so Initiator Roeper, der das Wort weiter gab an den Brgermeister der Gemeinde Meiner.

Viele Gste und Symbolfiguren sind unserer Einladung hier zum Punkt gefolgt. Viele, die diesen Punkt plausibel machen, so Friedhelm Junghans, der den Worten spter Taten folgen lie. Beim Kartoffelschlwettbewerb, wo er sich mit dem Wolfterder Teufel messen musste. 7:4 fr den Teufel, hie es am Ende. Doch nach solch einer erfolgreichen Veranstaltung kann man die Kartoffel auch einfach Kartoffel sein lassen, Herr Junghans. Denn die nchste Veranstaltung kommt bestimmt, wenn es wieder heit: So is(s)t Meiner! und dann gibt es mit Sicherheit die Revanche.

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