Thomas Große sagt servus

Amtszeit des Ersten Stadtrats endet am DonnerstagVon LARS WINTEREschwege. Morgen endet die Amtzeit vom Thomas Groe, der sechs Jahre als K

Amtszeit des Ersten Stadtrats endet am Donnerstag

Von LARS WINTER

Eschwege. Morgen endet die Amtzeit vom Thomas Groe, der sechs Jahre als Kmmerer fr die Kreisstadt ttig war. Zum Abschluss seiner Dienstzeit im Rathaus sprach der MARKTSPIEGEL mit dem scheidenden Ersten Statdrat.

Marktspiegel: Herr Groe mit Ablauf des 30. Septembers endet Ihre Amtszeit als hauptamtlicher Erster Stadtrat und Stadtkmmerer der Kreisstadt Eschwege. Wie fhlt man sich auf der Zielgeraden?

Thomas Groe: Herr Winter, ich fhle mich sehr gut. Ich mchte mich bei den vielen Eschwegerinnen und Eschwegern fr ihren Zuspruch und ihre Untersttzung in den letzten 6 Jahren und gerade in der letzten Zeit sehr bedanken. Ich fhle mich gut, weil ich in meiner Amtszeit viel fr Eschwege geleistet und bewegt habe. D.h. natrlich nicht ich allein. Ich bedanke mich insbesondere bei meinen Mitarbeitern im Rathaus fr die vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit.

MS: Fllt Ihnen der Abschied aus dem Rathaus schwer?

Groe: Es war fr mich nicht leicht, dass mich die Stadtverordneten der SPD, der FDP und der Gnen nicht wiedergewhlt haben. Allerdings war dies keine Wahl gegen mich. Die SPD hat ja im letzten Jahr den Brgermeisterposten verloren, das ist das schlimmste, was der SPD in den letzten Jahrzehnten in Eschwege passiert ist, und nun hat die SPD eben alles daran gesetzt, dass ein Genosse ins Rathaus zieht. Es war eine politische Wahl. Ich bin parteilos. Meine Erfahrungen und meine Fachkompetenz als Jurist haben da keine Rolle gespielt.Die Zeit als Erster Stadtrat und Stadtkmmerer war sehr interessant, abwechslungsreich und anspruchsvoll. Auf der anderen Seite habe ich in meinem bisherigen Berufsleben vor meiner Amtszeit als Erster Stadtrat eine Reihe von verantwortungsvollen Ttigkeiten ausgebt. Ich war Dozent fr Steuerrecht und Wirtschaftsrecht an zwei Fachhochschulen, habe bundesweit Steuerberater und Wirtschaftsprfer ausgebildet und fortgebildet, war stellvertretender Vorsteher eines Finanzamtes und sieben Jahre als Regierungsdirektor Rechtsreferent. Ich bin sicher, dass in der Zukunft interessante Aufgaben auf mich warten. Und darauf freue ich mich.

MS: Was hat Ihnen in Ihrer Amtszeit weniger gut und was besonders gut gefallen?

Groe: Weniger gut fand ich, dass die eine oder andere Entscheidung in den stdtischen Gremien nicht an der Sache, sondern am Parteibuch orientiert war. Vermissen werde ich besonders die Magistratssitzungen. Dort haben wir alle vertrauensvoll, qualifiziert und engagiert zusammengearbeitet. Im Magistratszimmer ist viel Blut geflossen, Herzblut fr Eschwege.

MS: Wie geht es weiter nach dem 1. Oktober?

Groe: Als Dietemann bleibe ich selbstverstndlich in Eschwege. Ich bin leidenschaftlicher Jurist. In den letzten sechs Jahren war ich als engagierter Anwalt fr Eschwege ttig. Ab November dieses Jahres werde ich mich als Rechtsanwalt fr die Eschwegerinnen und Eschweger einsetzen.

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