Der Traum von einer Skatehalle

David Kowol weiss wie es geht. Kein Sprung ist ihm zu weit, kein Stunt zu gefaehrlich – ausser, wenn es nass ist. Eine Halle waere auch fuer ihn bei schlechtem Wetter optimal.
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David Kowol weiss wie es geht. Kein Sprung ist ihm zu weit, kein Stunt zu gefaehrlich – ausser, wenn es nass ist. Eine Halle waere auch fuer ihn bei schlechtem Wetter optimal.

Eschwege. So eine richtige Skatehalle in Eschwege. Das ist der Traum vieler Jugendlicher, die jeden Tag den Launen des Wetters ausgesetzt sind,

Eschwege. So eine richtige Skatehalle in Eschwege. Das ist der Traum vieler Jugendlicher, die jeden Tag den Launen des Wetters ausgesetzt sind, wenn sie ihrem Hobby nachgehen wollen. "Es gibt genug leerstehende Hallen hier", hat sich Lucas Mangold schon mal umgeschaut, der genau wie seine Freunde keine großen Ansprüche stellt. "Es muss ja auch nichts Großes und besonders Tolles" sein – nur trocken halt", so Lucas weiter, der sich mit seinem Bike auf nasser Bahn schon des öfteren "gewickelt" hat.

Der Jugendförderer der Stadt begrüßt den Wunsch der Jugendlichen. "Es wäre schnön, wenn Eschwege eine Skatehalle hätte. In Eschwege und im weiteren Umfeld gibt es eine Reihe von engagierten und tollen Skatern, die eine solche Halle nutzen könnten", so Rigobert Gaßmann, der dieses Vorhaben als einen weiteren Baustein sehen würde, die Freizeit-Infrastruktur in Eschwege und in der Region zu verbessern. Bezüglich der Finanzierung ist er allerdings skeptisch. "Überall dort, wo kostendeckend über Teilnahmebeiträge eine Finanzierung geregelt werden muss entstehen große Probleme", hat Gaßmann in der Vergangenheit immer wieder festgestellt. Die öffentliche Verwaltung könne da, laut dem Jugendförderer, nicht einspringen, da sie die finanziellen Möglichkeiten nicht habe.

Das bestätigte auch der Erste Stadtrat, Reiner Brill, der die Stadt eher als Türöffner, nicht aber als Finanzier sieht: "Wenn man solch eine Anlage installieren könnte, und es sich finanziell trägt, dann ist nichts dagegen einzuwenden." Und so sind die Jugendlichen bereits am Überlegen wie dieses Projekt umgesetzt werden könnte. Einen Beitrag oder Eintritt zu zahlen wäre für keinen der Heranwachsenden ein Problem. "Wir sind alle bereit, Eintritt zu zahlen, würden sogar beim Aufbau der Anlagen mithelfen", verspricht Tom Biehl, der genau wie seine Freunde, bereits die ein oder andere Rampe gebaut hat.

Jetzt fehlt den Jugendlichen nur noch eins. Sponsoren, Sponsoren und nochmals Sponsoren. Die Unterstützung des Jugendförderers haben die Jungs in jedem Fall schon mal sicher. "Falls sich ein Investor fände, würde ich das Projekt als städtischer Jugendarbeiter unterstützen, indem ich projektorientiert mit den Jugendlichen an der Planung und Ausgestaltung einer solchen Halle mitwirke – eventuell auch bei einer Standortsuche."

Bis dahin bleibt den sportlichen Fahrern – wenn es das Wetter zulässt – die Skateanlage in Grebendorf.

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