Trotz Defizit auf Kurs nach oben

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Bad Sooden-Allendorf. Werrataltherme: Durch Sparmaßnahmen und attraktiven Angeboten soll Positiv-Trend fortgeführt werden

Bad Sooden-Allendorf. In der Badestadt geht es weiter aufwärts. So freuen sich Geschäftsführer, Bürgermeister Frank Hix und Betriebsleiter Patrick Gerlach über das erfolgreichste Geschäftsjahr der Bad Sooden-Allendorf Kurbetriebs GmbH, die die Werrataltherme betreibt, seit ihrem Bestehen.Mit einem Verlust von 410.000 Euro im Jahr 2013 sei nicht nur das beste Betriebsergebnis erzielt worden, sondern auch der finanzielle Rahmen von maximal 450.000 Euro, der mit dem Land Hessen im Rahmen des Schutzschirmvertrages vereinbart ist, eingehalten, so Hix.Das Ergebnis sei auf konsequente Kostenreduzierung, Einbau eines durch Bioerdgas betriebenen Blockheizkraftwerkes, Umstrukturierung durch Ausgliederung der Cafeteria und des Bistros, verbessertes Marketing und attraktive Angebote, insbesondere im Saunabereich, zurückzuführen.

Besucherzahl angestiegen

"Die Besucherzahlen in diesem Jahr sind sogar deutlich höher als im Vorjahr", berichtet der Betriebsleiter. Dies lasse auf eine weitere Verbesserung des Betriebsergebnisses im Jahr 2014 hoffen.Besonders stolz sind Hix und Gerlach darüber, dass notwendige Investitionen in die Attraktivität für Kinder und Saunabesucher gut angenommen werden. Erst während der Reinigungswoche im Juni sind Wasserspiele für Kinder im Wellenbad und ein Eisbrunnen für die Saunagäste eingebaut worden. "Das sind wichtige Attraktionen, mit denen wir uns dem Wettbewerb stellen und neue Gäste akquirieren wollen.", erklärt der Betriebsleiter.

,Hervorragendes Ergebnis’ trotz Defizit

Angesprochen auf den noch immer defizitären Betrieb erklären Hix und Gerlach, dass dies im Vergleich mit anderen Bädern ein hervorragendes Ergebnis sei. Weil außer den Thermalbädern, die über warme Quellen verfügten, andere Bäderbetriebe bereits durch hohe Energiekosten kaum die Gewinnzone erreichen könnten, zahle das Land Hessen den sogenannten Bäderpfennig als Ausgleich. Für beide ist klar: "Ohne diesen staatlichen Zuschuss wäre der Betrieb eines solchen Thermalbades nicht zu finanzieren", stellt Hix klar."Wir sind stolz darauf, dass wir erstmals seit 2007 für das Jahr 2013 wieder Bäderpfennig jenseits der 800.000 Euro erhalten. Das sind ca. 40.000 Euro mehr als im Jahr 2012. Grund hierfür sind ein höheres Gästeaufkommen und eine gestiegene Bettenzahl", so Hix, "damit werden wir überhaupt in die Lage versetzt, Einrichtungen wie die Werrataltherme, das Gradierwerk, das Kultur- und Kongresszentrum, etc. zu unterhalten".

Geschäftsführer und Betriebsleiter sind sich einig, dass der Bäderbetrieb auf einem guten Kurs sei und danken sowohl den Gästen als auch den Mitarbeitern, die zu der guten Betriebsentwicklung beitragen.

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