Über 130 Angebote: Das neue Programm der Familienbildungsstätte ist da

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Haben das Programm der Ev. Familienbildungsstätte auf die Beine gestellt: (hinten v.li.) Diana Osterburg, Christina Mangold, Christina Britsch, Gudrun Lang, Antje Vopicka, Lisa Eyser, (vorne v.li.) Peggy Großkurth, Iris Gleim, Birgit Elbracht, Ainaz Basanjideh, Christine Horn und Kathrin Beyer.

Im neuen Kursangebot der Evangelischen Familienbildungsstätte / Mehrgenerationenhaus sind neben den Klassikern wie Eltern-Kind-Kurse und Kochen auch viele neue Inhalte zu finden.

Eschwege - Die Ev. Familienbildungsstätte feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. „Aus diesem Grund durchforsten wir gerade unser Archiv. Und ich bin erstaunt, welche Angebote auch nach 70 Jahren immer noch da sind“, sagt Gudrun Lang, Leiterin der FBS/Mehrgenerationenhaus. So seien zum Beispiel klassische Kursangebote wie Vater und Kind sowie Kochen und Nähen immer noch aktuell und gefragt. „Unsere Angebote im Eltern-Kind-Bereich sind der Klassiker. So können die Kinder beispielsweise bei Spielkreisen den ersten sozialen Kontakt mit Gleichaltrigen aufnehmen“, sagt Birgit Elbracht. Auch für Eltern sei der Kontakt wichtig, können sie doch so auch untereinander Erfahrungen austauschen.

Eltern-Kind-Kurse sind aber nicht die einzigen, die die FBS im Programm 2019/20 anbietet. Im Programm, das Gudrun Lang und Birgit Elbracht nun vorstellten, gibt es rund 130 Kursangebote. Dazu kommen regelmäßige Angebote wie das FBS-Café, der Alleinerziehenden-Treff oder das Mittwochs-Menü. Dabei prägen das Programm auch einige Neuheiten. So gibt es einen Italienischen Abend, libanesische Spezialitäten, ein Flohmarkt von Kindern für Alle und einiges mehr. „Der Gedanke der Nachhaltigkeit hat uns auch sehr geprägt“, sagen die Beiden. So gibt es auch wieder das Kleider Karussell, bei dem jede Frau im Tausch gegen eigene Kleidungsstücke, andere mitnehmen kann. Oder die Aktion „Tausche Äpfel gegen Birnen“, bei der die eigene Ernte aus dem Garten getauscht oder abgegeben werden kann. „Neue Angebote sind immer ein Versuchsballon, wir müssen schauen wie es angenommen wird“, sagt die FBS-Leiterin.

Ein Angebot, bei dem sich die Organisatoren mehr Zulauf wünschen, ist Alpha für Erwachsene und das ABCafé. Beide Angebote sind für Erwachsene mit einer Lese- oder Rechenschwäche. „Das ist in der Gesellschaft noch ein Tabuthema. Die Hemmschwelle, sich zu offenbaren und solch ein Angebot anzunehmen, ist oftmals groß. Wir sind ein offenes Haus, uns ist jeder willkommen, wir helfen gerne.“ Es sei wichtig, dass auch ein solches Angebot wahrgenommen werde. „Es dauert, bis es angenommen wird, aber wir bringen einen langen Atem mit“, sagt Gudrun Lang. Anregungen für neue Kursinhalte nimmt die FBS gerne entgegen. „Wir sind dankbar, wenn jemand auf uns zukommt und seine Fähigkeiten und Kompetenzen anbietet.“ Etwa 6.500 Menschen haben im Durchschnitt die Kurse im letzten Programmjahr besucht. Das Programm liegt nicht nur im gesamten Kreis an öffentlichen Stellen aus, es ist auch online unter www.fbs-werra-meissner.de abrufbar.

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