Überspannt den Bogen nicht im Eschweger Rathaus

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Eschwege. Demnächst soll es eine neue Gestaltungssatzung für die Eschweger Innenstadt geben.

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, erzählt mir meine tiefenentspannte Oma immer. Und das gilt

auch für den Gestaltungsentwurf für die Eschweger Innenstadt. Denn noch ist überhaupt nichts entschieden, mehr als eine "Ideensammlung" ist es nicht.

Allerdings: Im Rathaus sollten die Verantwortlichen den Bogen für die Bürger, in diesem Fall für Innenstadt-Kaufleute und Gastronomen, nicht überspannen. Denn Steuer- und Gebührenerhöhungen einerseits, weniger Service andererseits sorgen bereits für einen dicken Hals beim Bürger.

Regeln für ein schönes und einheitliches Innenstadtbild müssen und sollen sein, aber nicht jeder Stuhl muss dieselbe Farbe haben, nicht jede Außenwerbung muss auf den Millimeter abgemessen werden. Hier dann gleich die Bußgeld-Keule zu schwingen, sollten sich die Rathaus-Chefs ersparen. Oder wie es Oma sagt: Alles muss seine Grenzen haben!

Hier geht's zum Artikel "Plastikstühle verboten"

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