„Unausgereift und kurzsichtig“

Michael Roth: Bundesregierung verschlft Neuordnung des Zivildienstes!Berlin/Nordhessen. Als unausgereift und kurzsichtig be-zeichn

Michael Roth: Bundesregierung verschlft Neuordnung des Zivildienstes!

Berlin/Nordhessen. Als unausgereift und kurzsichtig be-zeichnete Bundestagsabgeordneter Michael Roth (SPD) die Plne von CDU-Familienministerin Kristina Schrder zur Einfhrung eines freiwilligen Zivildienstes.

Im Zuge der anstehenden Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht hatte die Ministerin vorgeschlagen, als Ausgleich fr den Ersatzdienst zuknftig einen Zivildienst auf freiwilliger Basis einzufhren.

Dieser Vorschlag von Frau Schrder hat bei den Experten der Wohlfahrtsverbnde lediglich Kopfschtteln hervorgerufen, so Roth. Vielmehr solle die Bundesregierung die bereits bestehenden Jugendfreiwilligendienste besser frdern. Neben die Freiwilligendienste, die seit Jahrzehnten erfolgreich von Trgern organisiert werden, wrde mit diesem neuen Zivildienst eine berflssige Parallelstruktur treten, erklrt Michael Roth.

Die Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder das Freiwillige kologische Jahr (FJ) seien bei jungen Frauen und Mnnern uerst beliebt. Immerhin wrden sich auf einen Platz im Durchschnitt drei Jugendliche bewerben. Hier msse man ansetzen und die Frderung ausbauen, fasst Roth die Position der Experten zusammen. So knne man auch dafr sorgen, dass die wertvolle Arbeit der Zivildienstleistenden in den zahlreichen sozialen Einrichtungen in das Erfolgsmodell der Jugendfreiwilligendienst berfhrt werde und nicht verloren gehe.

Man muss das Rad doch nicht immer wieder neu erfinden, sondern kann durchaus auf bestehende Strukturen zurckgreifen, wenn sie sich bewhrt haben, so SPD-Politiker Michael Roth, der zugleich darauf hinwies, dass die SPD-Bundestagsfraktion bereits vor der Sommerpause einen Antrag mit entsprechenden Vorschlgen in den Bundestags eingebracht habe.

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