Unfallszenario foderte alles von den 150 Einsatzkräften im Bahnhof Neu-Eichenberg

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Neu-Eichenberg. Ein Unglück, das keiner der Einsatzkräfte jemals miterleben möchte - beim Rangieren einer Lock kommt es zu einer Kollision mit eine

Neu-Eichenberg. Ein Unglück, das keiner der Einsatzkräfte jemals miterleben möchte - beim Rangieren einer Lock kommt es zu einer Kollision mit einem Passagierzug im Bahnhof Eichenberg. Sieben Schwerverletzte, darunter eine Schwangere, die eine Oberschenkelfraktur erlitten hat und in den Wehen liegt, sowie zahlreiche leichtverletzte Passagiere sind im Zug eingesperrt. Das Gebiet rund um den Zug ist auf Gurnd eines Oberleitungsschaden vorerst nicht begehbar. 15.000 Volt strömen durch das Erdreich.

Aber was wäre wenn? Diese Frage stellte sich heute das Bundespolizeiaus- und fortbildungszentrum in Eschwege. Mit zirka 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, Landespolizei, Rettungsleitselle und der Deutschen Bahn AG wurde das Szenario unter realen Bedingungen und brütender Hitze auf einem Abstellgleis im Bahnhof Eichenberg geübt. Und das obendrein bei laufendem Bahnverkehr.

Alarmiert wurde gegen 14.45 Uhr und nur wenige waren im Vorfeld über die Übung in Kenntnis gesetzt worden. "Das Szenario sollte unter so realen Bedingungen wie möglich geübt werden, damit Fehler, die heute passieren, im Ernstfall nicht mehr auftreten", sagte Christian Hilmes vom Organisationsbüro des Bundespolizeiaus- und fortbildungszentrum in Eschwege. Um zirka 18 Uhr konnten die Übungsleiter das Szenario dann für beendet erklären.

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