Unfallverursacher wollte sich mit 50 Euro "freikaufen"

Unfall an der Anschlussstelle der A44: 48-Jähriger aus Fürstenhagen saß mit 1,75 Promille am Steuer

Hessisch-Lichtenau. Eine 61-jährige Fahrzeugführerin aus Hessisch Lichtenau befuhr gestern Abend gegen 21 Uhr mit ihrem Fahrzeug die B7 aus Richtung Fürstenhagen kommend in Richtung Hessisch Lichtenau. An der Anschlussstelle Hessisch Lichtenau der A44 wollte sie weiter geradeaus fahren. Zur gleichen Zeit verließ ein 48-jähriger Pkw-Fahrer aus Fürstenhagen die A44 an dieser Anschlussstelle und wollte weiter nach links in Richtung Hessisch Lichtenau fahren.

Der 48-jährige Wartepflichtige übersah das Fahrzeug der 61-Jährigen und es kam zum Unfall. Dabei entstand an beiden Fahrzeugen ein Gesamtschaden in Höhe von 2.200 Euro. Der 48-Jährige hielt dann kurz an und bot der 61-Jährigen einen Betrag von 50 Euro zur Schadensregelung an. Dies lehnte die Frau ab, woraufhin der Unfallverursacher einfach weiterfuhr, ohne sich um die Regulierung des entstandenen Sachschadens zu kümmern.

Die im Anschluss von der Frau verständigte Polizei konnte den Unfallverursacher an seiner Wohnanschrift in Fürstenhagen antreffen. Da der Unfallverursacher stark nach Alkohol roch, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,75 Promille ergab. Der 48-jährige Fahrer wurde durch die eingesetzten Polizeibeamten vorläufig festgenommen und zwei Blutentnahmen angeordnet und durchgeführt.

Rubriklistenbild: © Syda Productions - Fotolia

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