Der Verein hat viele Duftmarken gesetzt

+
Alle Haende voll zu tun hatte der Vorsitzende des Heimatvereins Abterode, Bernd Fuellgrabe (2.v.re.) beim Tag der offenen Tuer am Freitag. Denn der Rundgang durch die Werkstattraeume war sehr gefragt.

Abterode. "Im Leben eines Menschen ist der 40. Geburtstag nicht ganz unkritisch. Anders im Verein, denn hier hat das Alter eine völlig andere

Abterode. "Im Leben eines Menschen ist der 40. Geburtstag nicht ganz unkritisch. Anders im Verein, denn hier hat das Alter eine völlig andere Bedeutung", so Bernd Füllgrabe, Vorsitzender des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Abterode, der zusammen mit seiner "Mannschaft" zur großen Jubiläumsfeier nach Abterode einlud. Und viele Menschen interessierten sich für die Truppe, die mittlerweile eine feste Größe im Ort ist und kamen bereits am Freitag zum Tag der offenen Tür, um Einblick in die Werkstatträume zu nehmen – in die Räume, wo sich die Arbeitsgruppe regelmäßig trifft, um Werke aus Holz zu "basteln", die dann im Ort und in der Umgebung einen Heimat finden.

Dieser selbstlose Einsatz, den Bernd Füllgrabe – seit 1999 Vorsitzender – mit seinem "Team" Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr leistet, wurde insbesondere auch beim Festkommers am Samstag von allen Festrednern gelobt. "Hier interessieren und engagieren sich Menschen für ihre Heimat. Seien Sie alle stolz darauf, was der Verein in den letzten Jahren geleistet hat und auch weiterhin leistet", so Schirmherr und Landtagsabgeordneter Dieter Franz, der neben eines netten Grußwortes auch noch ein kleines Präsent mit im Gepäck hatte. "Damit ihr auch weiterhin am Ball bleiben könnt, habe ich euch eine Axt und ein Astmesser mitgebracht", so Franz schmunzelnd, der dann das Mikrophon an Bürgermeister Friedhelm Junghans weitergab. "Ihr habt sehr viel dafür getan, dass sich die Menschen der Gemeinde Meißner hier wohlfühlen können", so Junghans, in dessen Gemeinde in den vergangenen 40 Jahren ganze 100.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet wurden. Zwar nicht in der Arbeitsgruppe, aber dennoch von Anfang an dabei, ist Berta "Bertchen" Rabe, die seit 40 Jahren die Finanzen des erfolgreichen Vereins überwacht.

Im Auftrag für Landrat Stefan Reuß kam Helga Först nach Abterode ins Festzelt. "Das, was man hier im ganzen Ort sieht, fällt nicht vom Himmel. Hier sind viele Duftmarken, die der Verein gesetzt hat", so Först, die insbesondere die Projekte Abteröder Bär, Kirchenruine und Rehberganlage hervorhob, die der Heimatverein mit viel Engagement in Schuss hält. "Aber hierfür muss es jemanden geben, der alles koordiniert und unter einen Hut bringt. Mit Bernd Füllgrabe hat man genau den richtigen Mann", so Först weiter, die es toll findet, dass im Heimatverein – wie sie sagt – nicht nur "Ahle Liede" zu Hause sind, sondern auch die Jugend mit im Boot ist. "Was hat Bernd Füllgrabe, was ich nicht habe?" scherzte der Redner für die Abteröder Vereine, Otto Steinmetz, in dessen Gesangverein der Altersdurchschnitt doch erheblich höher liege.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde im Festzelt bei der Kirche mit der Neon-Liveband noch ausgelassen gefeiert und auch am Sonntag saß man zum Abschluss des Jubiläumswochenendes noch gemütlich zusammen und ließ die Feier ausklingen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

B27 bei Burg Ludwigstein: Halbseitige Sperrung wegen Gehölzarbeiten

Morgen, am Samstag, 22. Februar, ab 8 Uhr finden im Zuge der B 27 in der Kurve am Ludwigstein Gehölzarbeiten statt. Die Bundestraße ist deshalb halbseitig gesperrt.
B27 bei Burg Ludwigstein: Halbseitige Sperrung wegen Gehölzarbeiten

Georg Lohse aus Bad Sooden-Allendorf feierte seinen 100. Geburtstag

Der gebürtige Dresdner lebt seit etwa einem halbem Jahr im Seniorenzentrum Nettling in Bad Sooden-Allendorf. Dort feierte er am Dienstag seinen 100. Geburtstag.
Georg Lohse aus Bad Sooden-Allendorf feierte seinen 100. Geburtstag

Ein gelbes Blütenmeer: Die Frühlingsboten in Ulfen

Die Temperaturen in diesem Winter waren so mild, dass die ersten Frühlingsblumen bereits seit einigen Wochen beginnen zu blühen. So grüßen Winterlinge und Narzissen in …
Ein gelbes Blütenmeer: Die Frühlingsboten in Ulfen

Abkochgebot für Trinkwasser in Niederdünzebach ist aufgehoben

Wie die Stadtwerke Eschwege mitteilt, ist das Abkochgebot für Trinkwasser in Niederdünzebach aufgehoben.
Abkochgebot für Trinkwasser in Niederdünzebach ist aufgehoben

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.